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Gnade vor Recht für Raubein Andrighetto

Sven Andrighetto hat bei der WM in Dänemark milde Richter gefunden. Im sonntäglichen Duell gegen die Slowaken wird der Stürmer auf jeden Fall fehlen.

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Frühzeitig unter die Dusche: Sven Andrighetto muss nach seinem derben Foul das Eis verlassen. (Video: SRF/Tamedia)

Nationalcoach Patrick Fischer wird die Nachricht gerne vernehmen: Das Schweizer Team kann an der Eishockey-WM in Kopenhagen am Dienstag gegen Tschechien wieder auf Sven Andrighetto zählen. Die Disziplinarkommission der IIHF verzichtete auf weitere Spielsperren gegen den Stürmer der Colorado Avalanche.

Andrighetto hatte im WM-Auftaktspiel am Samstag gegen Österreich (3:2 nach Verlängerung) den gegnerischen Verteidiger Steven Strong ausser Gefecht gesetzt. Von den Schiedsrichtern wurde er dafür mit einer Matchstrafe vorzeitig in die Kabine geschickt, was eine automatische Spielsperre für die Partie am Sonntag gegen die Slowakei nach sich zieht.

In der Kabine entschuldigt

Beim Opfer entschuldigte sich Andrighetto am Samstag unmittelbar nach der Partie persönlich in der Garderobe. Der Österreicher, der mit der Barre vom Eis getragen werden musste, fällt nach dem Kniecheck monatelang aus. Strong riss sich beim Zusammenprall die Seiten- und wohl auch die Kreuzbänder. Der KAC-Verteidiger ist ein Tag später schon nach Klagenfurt zurück gereist. Roger Bader, der Zürcher Trainer der Österreicher, bezeichnete die Aktion des Schweizer NHL-Profis im Mitteldrittel als «sicher nicht absichtliches, aber blödes Foul».

Viele Beobachter – und wohl auch Fischer – haben mit einer längeren Sperre von Andrighetto gerechnet. Nun steht der Flügel bereits am Dienstag wieder zur Verfügung. Der Schweizer Nationalcoach hat auch zur Kenntnis genommen, dass die Nashville Predators im NHL-Playoff vor dem Aus stehen; damit rückt die Möglichkeit, dass sein Team in Dänemark noch weitere Verstärkung aus Übersee erhalten wird, zumindest ein Stück näher.

(SDA)

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