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Gutes Debüt von Hohlbaum

Die Huttwil Falcons haben Unterseen-Interlaken mit 4:1 bezwungen. Nach sieben Runden sind die Huttwiler damit ohne Punktverlust. Bei Unterseen-Interlaken kam erstmals der neue Torhüter Benjamin Hohlbaum zum Einsatz.

Torhüter Benjamin Hohlbaum setzt sich gegen Huttwiler Stürmer Michael Gerber durch.
Torhüter Benjamin Hohlbaum setzt sich gegen Huttwiler Stürmer Michael Gerber durch.
Marcel Bieri

Die Situation auf der Torhüterposition beim SC Unterseen-Interlaken schien vor Saisonbeginn klar. Mt Simon Siegrist figurierte eine klare Nummer 1 im Kader, sein Ersatz hiess Ivan Zumbühl. Doch dann verletzte sich Siegrist. Er fällt mit einem Innenbandriss im Knie bis Weihnachten aus. Am 9.Oktober wurde Alexander Beekman von Mirchel zurückgeholt. Beekmans Leistung bei der 2:9-Niederlage gegen Thun war jedoch wie die der gesamten Mannschaft ungenügend, und zudem wäre er nur an den Wochenenden verfügbar gewesen. Die Verantwortlichen der Oberländer begaben sich erneut auf die Suche nach einem Torhüter und wurden in Langenthal fündig. Benjamin Hohlbaum wurde mit einer B-Lizenz verpflichtet und kam gestern erstmals zum Einsatz. Im ersten Spiel nach der Kanterniederlage gegen Thun sorgte Hohlbaum für Stabilität in der Abwehr. Er deutete an, dass sich seine Verpflichtung gelohnt haben könnte. Die Oberländer zeigten gegenüber dem Thun-Spiel eine stark verbesserte Leistung, blieben aber in Huttwil ohne Punkte.

Dies muss Unterseen-Interlaken aber nicht weiter Sorgen bereiten, haben doch sämtliche sieben Gegner in der laufenden Saison in der regulären Spielzeit gegen den NLB-Aspiranten Huttwil Falcons verloren. Darin eingeschlossen sind alle Mannschaften, die in den vergangenen Jahren zu den «Grossen» der 1.-Liga-Gruppe 2 gezählt wurden: Lyss, Wiki-Münsingen, Unterseen-Interlaken und Zuchwil Regio. Die Entscheidung im gestrigen Spiel führten die Huttwiler erst durch Effizienz im Powerplay herbei. Von den ersten drei Überzahlsituationen führten deren zwei zu Treffern.

Im Mitteldrittel steigerten die Falcons die Kadenz und wurden mit dem letztlich entscheidenden 3:1 durch Bruno Brechbühl belohnt. Auch wenn die Huttwiler derzeit klar dominieren: Gewonnen haben sie noch gar nichts. Dass eine Eishockeymeisterschaft nicht in der Qualifikation entschieden wird, musste ja in den letzten Jahren unter anderem der SC Bern erfahren.

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