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HCD neuer Leader – Lugano bodigt ZSC

Die ZSC Lions verlieren in der 11. NLA-Runde in Lugano 1:2. Von der Niederlage des Schweizer Meisters profitiert der HC Davos, der den SC Bern 6:3 bezwingt und die Tabelle anführt.

Bündner Aufholjagd: Der HCD macht aus einem 1:3 noch einen -Sieg.
Bündner Aufholjagd: Der HCD macht aus einem 1:3 noch einen -Sieg.
Keystone

Die ZSC Lions müssen in der Woche der Wahrheit erneut eine Enttäuschung erleben. Nach dem Aus in der Champions Hockey League unterlag der Meister im modernen Klassiker vor 5440 Zuschauern in der Resega mit 1:2. Nach drei Niederlagen in Folge konnten die disziplinierten und engagierten Luganesi in einem tempostarken Duell wieder einen Sieg feiern. Brett McLean und Eric Walsky trafen jeweils nach Bullys, für die Gäste skorte Severin Blindenbacher mit einem haltbaren Weitschuss zum 1:1. Die Zürcher, die im Schlussdrittel zu viele Strafen nahmen, kassierten bereits ihre vierte Pleite in dieser Saison.

Besser als der Meister aus Oerlikon machte es der HC Davos: Noch nach 21 Minuten mit 1:3 in Rückstand liegend, gelang den Bündnern ab der 39. Minute eine imponierende Aufholjagd mit fünf Treffern in der vebleibenden Spielzeit. Die stark beginnenden Mutzen bleiben damit auswärts noch ohne Zähler. Am Sonntagnachmittag kommt es zum Spitzenkampf im Hallenstadion zwischen den in Retro-Shirts aus dem Jahre 1949 antretenden Zürcher Löwen und Spitzenreiter Davos, der nun mit neun Siegen in Serie dasteht und diese Serie aus dem Vorjahr wiederholt hat.

Überragender Arlbrandt in Zug

Einen Rückschlag musste der EV Zug hinnehmen. Nachdem dem Awayerfolg am Freitag in Bern verlor das Team von Trainer Harold Kreis in der heimischen Arena gegen den EHC Biel unerwartet 3:4. Pär Arlbrandt führte die Seeländer mit einem Hattrick zu den drei kaum budgetierten Punkten und war hauptverantwortlich dafür, dass die Zuger, die im Abschluss schwer sündigten, ihre erste Heimniederlage zur Kenntnis nehmen mussten.

Ambris Alexandre Giroud, schon tags zuvor Matchwinner in Biel, entschied mit seinen beiden erfolgreichen Versuchen das Penaltyschiessen gegen Servette. Der Gastgeber setzte sich in der Vallascia letztlich mit 3:2 durch. Und auch bei Rappeswil-Jona Lakers gegen Lausanne (1:1) stand es nach 65 Minuten remis (1:1). Im Penaltykrimi traf nur Lausannes Alain Miéville und besiegelte die siebte Niederlage der St. Galler in Folge.

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