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«Ich schaffe es, mich selbst zu befreien»

Im März 2013 verunfallte der 35-Jährige Ronny Keller während eines Eishockeyspiels derart schwer, dass er gelähmt blieb. Der Ostschweizer dachte an Suizid, hat sich aber wieder aufgefangen.

Ronny Keller spricht  erstaunlich offen über sein Schicksal. Im Mai 2013, nur zwei Monate nach dem Unfall, nahm er im Paraplegikerzentrum von Nottwil erstmals Stellung.
Ronny Keller spricht erstaunlich offen über sein Schicksal. Im Mai 2013, nur zwei Monate nach dem Unfall, nahm er im Paraplegikerzentrum von Nottwil erstmals Stellung.
Keystone
Seit dem 5. März 2013 verletzt: Ronny Keller stand vor seiner Verletzung in Diensten des EHC Olten. Bei einem Check flog er kopfüber in die Bande.
Seit dem 5. März 2013 verletzt: Ronny Keller stand vor seiner Verletzung in Diensten des EHC Olten. Bei einem Check flog er kopfüber in die Bande.
Peter Gerber
Der Realist: «Einige wollten mir gut zureden und mit Mut machen, dass ich ja vielleicht doch wieder werde gehen können. Ich war da realistischer und habe ihnen gesagt, dass sie, so wie ich auch, die Situation akzeptieren sollen.»
Der Realist: «Einige wollten mir gut zureden und mit Mut machen, dass ich ja vielleicht doch wieder werde gehen können. Ich war da realistischer und habe ihnen gesagt, dass sie, so wie ich auch, die Situation akzeptieren sollen.»
Keystone
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Kopfvoran stürzte er in die Bande. Mit voller Wucht, sodass ein Knall zu hören war. Er blieb liegen, regungslos. Am 5. März 2013 sollte sich das Leben von Ronny Keller drastisch verändern. Seit dem Unfall, ausgelöst durch einen Check des Langenthalers Stefan Schnyder in der Verlängerung des zweiten NLB-Playoff-Halbfinalspiels zwischen Olten und Langenthal, ist der frühere Eishockeyprofi vom vierten Brustwirbel abwärts gelähmt.

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