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Kanadier weiter, Slowaken sind out

Kanada hat sich an der Eishockey-WM als erstes Team aus der «Schweizer» Gruppe für die Viertelfinals qualifiziert. Dagegen ist WM-Gastgeber Slowakei in der Zwischenrunde gescheitert.

Ein Erfolg mit Mühe: Der Kanadier James Neal versucht, Norwegens tüchtigen Goalie Lars Haugen zu bezwingen.
Ein Erfolg mit Mühe: Der Kanadier James Neal versucht, Norwegens tüchtigen Goalie Lars Haugen zu bezwingen.
Keystone

Die Ausgangslage für die Schweiz hat sich mit diesem kanadischen Sieg gegen Norwegen (3:2) nicht verändert. Das Team von Sean Simpson benötigt aus den Partien gegen Schweden vom Sonntag und die USA (am Montag) vier Punkte – ausser die Franzosen leisten Schützenhilfe.

Kanada sah nach dem 3:0 durch James Neal (50.) wie der sichere Sieger aus. Doch das weiter erstaunliche Norwegen, das am Donnerstag die Schweiz in die Knie gezwungen hatte (3:2), kehrte noch einmal zurück. Ken Andre Olimb und Marius Holtet verkürzten innerhalb von 73 Sekunden auf 2:3. Der Ausgleich und ein Punktgewinn, der vor allem für die Schweiz ein weiterer Rückschlag gewesen wäre, blieb jedoch aus.

Alles klar in der Gruppe E

In der Gruppe E verlor Deutschland gegen Dänemark 3:4 nach Penaltyschiessen. Während die Deutschen nach den drei Siegen in der Vorrunde nun zum zweiten Mal in Folge im Shootout verloren, nützte der Sieg den Dänen im Kampf um einen Viertelfinal-Platz nichts mehr. Bereits in der Zwischenrunde bleiben auch die Slowaken hängen: Sie führten zwar lange mit 1:0 gegen die Finnen, ehe diese unter der gütigen Mithilfe des gegnerischen Goalies Jaroslav Halak und dank eines Doppelpacks von Tuomo Ruutu die Wende schafffen konnten. Nach der Partie wurden die Gastgeber von ihren enttäuschten Fans mit Buhrufen und Pfiffen in die Garderobe begleitet.

Im Kampf gegen den Abstieg ist neue Spannung aufgekommen. Weil Österreich (3:2 gegen Slowenien) und Lettland (6:3 gegen Weissrussland) ihre ersten Siege an diesem Turnier feierten, liegen vor der letzten Runde alle vier Teams mit je drei Punkten gleichauf. Am Sonntag kommt es damit zu zwei "Finals": Die Verlierer der Begegnungen Slowenien gegen Weissrussland und Lettland gegen Österreich werden den Gang in die B-Gruppe antreten müssen.

si/fal

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