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Klotens Chance liegt im Feuer

Die Flyers wollen die Emotionen des gewonnenen Halbfinals heute nach Davos mitnehmen.

Es ist der Morgen nach der leidenschaftlich erkämpften Finalteilnahme. Die Stimmung bei den Flyers ist hervorragend. Beine und Kopf sind zwar noch müde. Die Nacht war kurz. Und doch sind nur frische und fröhliche Gesichter zu sehen. Mittendrin steht Trainer Anders Eldebrink, blendend aufgelegt. Er lobt noch einmal die starke Leistung von Bell, der so sehr in der Kritik stand. Er erzählt von der «besten Atmosphäre im Stadion» seiner mittlerweile sechs Klotener Jahre. Und er witzelt über seine Krawatte, die er am Dienstag zum ersten Mal in der Saison trug – und nicht mehr ablegen wird, bis die Meisterschaft entschieden ist. So viel Aberglaube muss sein.

Dann atmet Eldebrink tief durch. Sein Fokus gilt ab sofort dem HCD, der Revanche für die verlorene Finalserie von 2009. «Wir hätten den Titel verdient damals», sagt er. Wohl auch im Wissen darum, dass er in diesem Jahr kaum einfacher zu gewinnen ist. Das wird dann deutlich, wenn Eldebrink über die Bündner spricht: «Beste Ausländer der Liga. Beste Schweizer der Liga. Bester Trainer – der HCD ist das Mass aller Dinge!»Ein Rezept, diese Bündner Übermacht zu stoppen, hat Eldebrink aber ebenfalls bereit: «Mit dem Feuer vom Dienstag haben wir eine Chance.» Er verlangt von seinem Team viel «Nord-Süd-Eishockey». Also mehr direkten Zug zum Tor anstatt Querpässen. «Und dann versuchen wir, irgendwie ein Spiel in Davos zu stehlen. So, wie uns das in Bern auch gelungen ist.»

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