Kurioses Tor bringt Huttwil den Sieg gegen Düdingen

Ein glücklicher Treffer kurz vor Schluss bringt Huttwil den 3:1-Sieg über Düdingen.

Huttwils Michael Kovac (links) und Sven Naegeli (rechts) hatten im Spiel gegen Düdingen Grund zum Jubeln. (Archivblid)

Huttwils Michael Kovac (links) und Sven Naegeli (rechts) hatten im Spiel gegen Düdingen Grund zum Jubeln. (Archivblid)

(Bild: Marcel Bieri)

Huttwil war zwar beim 3:1-Heimsieg über Düdingen das bessere Team und erarbeitete sich Chance um Chance. Wie aber der Siegtreffer zustande kam, darf durchaus als glücklich bezeichnet werden. Dass dieser erst in der zweitletzten Minute erzielt wurde, passt zu diesem Spiel. Huttwil als glücklicher Sieger. Den Düdingern bleibt der Respekt für eine gute Leistung ohne Lohn.

Marco Meyer traf nach einem Zuspiel Noah Matters in der 21. Minute zum 1:0 für Huttwil. Obwohl der Gastgeber seine Offensive beinahe wellenartig ausführte, wollte trotz zahlreicher Chancen der zweite Treffer vorerst nicht fallen. Gebremst wurden diese offensiven Aktionen einzig durch einen Penalty für Düdingen, welchen Maic Spicher jedoch nicht am glänzend disponierten Goalie Tim Zurbuchen vorbeibrachte.

Huttwil hatte danach wieder zahlreiche Chancen für den zweiten oder gar dritten Treffer. Hätten diesen eigentlich schiessen müssen. Doch stattdessen erzielte Düdingen zu Beginn des Schlussdrittels den Treffer zum 1:1 durch Luca Knutti. Ein Spiel, das zu diesem Zeitpunkt längst hätte entschieden sein müssen, war wieder völlig offen.

Erst in den letzten beiden Minuten führte Huttwil durch ein Slapstick-Tor von Markus Schütz und einem Treffer ins leere Tor durch Yannick Lerch die Entscheidung herbei.

Für Düdingens Trainer Thomas Zwahlen war das eine bittere Niederlage: «Wenn du nach einem von uns guten Spiel, mit Chancen zum Siegtreffer, einen solchen Treffer kassierst, tut das weh.» Zwahlen hat den Treffer zum 1:2 auch ganz genau gesehen: «Das war ein sogenannter Sidehupf, die Scheibe sprang viermal auf und hüpfte dem Goalie über den Schoner», beschreibt er den Game-Winner Huttwils. «Mir tut da der Goalie am meisten leid, er ist jung und hat eine sehr gute Partie abgeliefert», nimmt Zwahlen seinen Torwart in Schutz.

Lächeln beim Sieger

Ganz anders war die Gemütslage bei Huttwil, welches sich eben auch dank diesem kuriosen Treffer die drei Punkte sichern konnte. «Ja, das war glücklich, wie wir zu diesem 2:1 kamen», meint Huttwils Captain Sven Nägeli und kann sich ein Lachen kaum verkneifen. «Wir haben davor genügend Chancen gehabt, den zweiten Treffer zu markieren», präzisiert Nägeli. «Unverdient ist der Sieg sicher nicht.»

Langenthaler Tagblatt

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