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Lange Denkpause für Holden

Der Zuger Josh Holden hatte sich am Wochenende einen Check gegen den Kopf des Luganesi Julien Vauclair geleistet und muss nun dafür büssen.

Der stellvertretende NL-Einzelrichter Oliver Krüger hat den Zuger Goalgetter für sein Foul (Check gegen den Kopf) gegen Luganos Verteidiger Julien Vauclair mit einer Spielsperre von acht Partien und einer Busse von 2000 Franken belegt. Josh Holden ist kein Unbekannter bei der Liga-Justiz: Der Stürmer kommt nun in der NLA auf ein Total von 26 Spielsperren.
Der stellvertretende NL-Einzelrichter Oliver Krüger hat den Zuger Goalgetter für sein Foul (Check gegen den Kopf) gegen Luganos Verteidiger Julien Vauclair mit einer Spielsperre von acht Partien und einer Busse von 2000 Franken belegt. Josh Holden ist kein Unbekannter bei der Liga-Justiz: Der Stürmer kommt nun in der NLA auf ein Total von 26 Spielsperren.
Screenshot RSI
Auch Holden musste schon einstecken. Der sonst sanftmütige HCD-Tscheche Petr Taticek schlug bei einem Rencontre am 8. Oktober 2010 dem Zuger Topskorer die Faust von hinten in den Nacken. Der Schlag traf eine sehr gefährliche Stelle, die Sperre fiel mit acht Spielen hoch aus.
Auch Holden musste schon einstecken. Der sonst sanftmütige HCD-Tscheche Petr Taticek schlug bei einem Rencontre am 8. Oktober 2010 dem Zuger Topskorer die Faust von hinten in den Nacken. Der Schlag traf eine sehr gefährliche Stelle, die Sperre fiel mit acht Spielen hoch aus.
Keystone
Shawn Heins (r.) checkt im Spiel gegen Ambri Julian Walker und trifft diesen am Kopf. NL-Einzelrichter Steinmann kennt im Winter 2011/12 kein Erbarmen mit Gottérons Haudegen und zieht ihn für sieben Matchs aus dem Verkehr. Fribourg verzichtet auf einen Rekurs. O-Ton von Gottérons-Trainer Hans Kossmann: «Das wäre reine Zeitverschwendung.»
Shawn Heins (r.) checkt im Spiel gegen Ambri Julian Walker und trifft diesen am Kopf. NL-Einzelrichter Steinmann kennt im Winter 2011/12 kein Erbarmen mit Gottérons Haudegen und zieht ihn für sieben Matchs aus dem Verkehr. Fribourg verzichtet auf einen Rekurs. O-Ton von Gottérons-Trainer Hans Kossmann: «Das wäre reine Zeitverschwendung.»
Keystone
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Der stellvertretende Einzelrichter der Nationalliga, Oliver Krüger, begründete das harte Strafmass damit, dass der Check von Holden völlig unnötig gewesen sei. Der 35-Jährige nehme in dieser Aktion eine Verletzung des Gegners in Kauf, deshalb wiege das Verschulden schwer. Für verletzungsgefährliche Aktionen ist ein Strafmass von fünf bis zehn Sperren vorgesehen.

Weil Holden bereits verschiedentlich für ähnliche Vergehen bestraft worden war, befand Krüger eine Sperre von acht Partien und eine Busse von 2000 Franken als angemessen. Holden dürfte damit erst Anfang November in den Spielbetrieb zurückkehren. Der EV Zug kann innert fünf Tage gegen das Urteil Rekurs einlegen.

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