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Leichtes Spiel für die Schweiz – im Final warten die Russen

Die Nationalmannschaft bekundet am Heimturnier in Visp mit Norwegen keine Mühe und gewinnt 5:0.

Reto Kirchhofer, Visp
Die Schweizer sind nicht zu bremsen: Andres Ambühl läuft dem Norweger Mathias Trettenes davon.
Die Schweizer sind nicht zu bremsen: Andres Ambühl läuft dem Norweger Mathias Trettenes davon.
Laurent Gillieron, Keystone

Werbung in eigener Sache betreiben: Das will die Schweizer Nationalmannschaft in Visp tun. Und das ist ihr im ersten Spiel gegen Norwegen gelungen. Das Team von Patrick Fischer dominierte den schwachen Gegner nach Belieben und gewann 5:0.

Der Sieg der Schweizer geriet nie in Gefahr. Ganz so einseitig wie im ersten Aufeinandertreffen der beiden Nationen war das Gezeigte aber nicht. 1937 entschied die Schweiz den Vergleich an der WM in London 12:2 für sich. Das ist deshalb erwähnenswert, weil diese Begegnung in Norwegens Eishockeygeschichte ihren Platz auf sicher hat: Es handelte sich um das erste Länderspiel einer norwegischen Auswahl überhaupt.

Das jüngste Wiedersehen wird kaum historische Spuren hinterlassen. Höchstens bei Philippe Furrer, der sein 100. Länderspiel bestritt und nach 30 Minuten den vierten Treffer erzielte. Zuvor hatten die Captains von Genf (Noah Rod) und Bern (Simon Moser) reüssiert.

Moser – er trug auch für die Schweiz das «C» auf der Brust – traf zweimal mittels Ablenker und belegte, dass es kaum einen Spieler mit Schweizer Pass gibt, der im Slot effizienter arbeitet.

Wiedersehen an der WM

Die Norweger hatten dem Tempo der Schweizer nichts entgegenzusetzen. Sie setzten auf ihre Vorzüge im Körperspiel, konnten nie verbergen, dass sie spielerisch an Klasse eingebüsst haben. Wenn sich die Teams am 14. Mai das nächste Mal messen, wird die Schweiz als klarer Favorit antreten und der Rahmen ungleich populärer sein: Es handelt sich um das vierte Gruppenspiel des Gastgebers an der WM in Zürich. Vorerst geht es für Fischers Equipe heute gegen Russland um den Sieg am heimischen Vierländerturnier.

Schweiz - Norwegen 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)

Visp. - 2740 Zuschauer. - SR Salonen/Stricker (FIN/SUI), Progin/Schlegel (SUI).–Tore: 8. Moser (Untersander, Corvi/Ausschluss Loken Pedersen) 1:0. 21. (20:16) Rod (Fora, Ambühl) 2:0. 30. (29:11) Moser (Corvi, Suter/Ausschluss Lindström) 3:0. 30. (30:00) Furrer (Untersander) 4:0. 46. Andrighetto (Corvi) 5:0.–Strafen: je 4mal 2 Minuten.Schweiz: Mayer; Untersander, Furrer; Karrer, Marti; Trutmann, Löffel; Egli, Fora; Andrighetto, Corvi, Simon Moser; Praplan, Suter, Hollenstein; Ruefenacht, Richard, Scherwey; Rod, Ambühl, Bertaggia.Norwegen: Volden; Holös, Kaasatul; Krogdahl, Bull; Norstebö, Ostby; Loken Pedersen; Karterud, Lindström, Reichenberg; Valkvä Olsen, Trettenes, Salsten; Granholm, Forsberg, Hoff; Willman, Brekke, Solem; Ronnild, Knold.Bemerkungen: Schweiz ohne Nyffeler (Ersatztorhüter) und Berra (abgereist wegen muskulärer Probleme). - Schüsse: Schweiz 25 (8-11-6); Norwegen 9 (5-1-3). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 2/4; Norwegen 0/4.

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