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Nicht genug Druck, dafür zu viele Strafen

Die SCL Tigers agierten in Lugano konzentrierter als im verlorenen Heimspiel gegen Gottéron und holten beim der 3:4 nach Verlängerung einen Punkt.

Goalie Benjamin Conz wehrt in dieser Szene einen Schuss von Luganos Kevin Romy ab. Der Keeper der SCL Tigers wurde im Tessin von seinen Vorderleuten phasenweise nicht entschlossen genug unterstützt.
Goalie Benjamin Conz wehrt in dieser Szene einen Schuss von Luganos Kevin Romy ab. Der Keeper der SCL Tigers wurde im Tessin von seinen Vorderleuten phasenweise nicht entschlossen genug unterstützt.
Keystone

In der rund um das Heimspiel gegen Gottéron herrschenden Playoff-Qualifikationseuphorie gelang es am Freitag bei weitem nicht allen Langnauern, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen. Zu viele taten zu wenig für einen Sieg. Nur 24 Stunden nach der 3:5-Heimniederlage waren die allgemeinen und eigenen Erwartungen im Auswärtsspiel gegen Lugano schon nicht mehr so hoch, und prompt zeigten die Emmentaler mehr Biss und Emotionen. Sie blieben im vierten Auswärtsspiel hintereinander nach jenen in Freiburg (4:5 n.P.), Biel (4:2) und Davos (4:3) nach 60 Minuten ungeschlagen und holten sich einen weiteren wertvollen Punkt. Mit etwas mehr Druck aufs gegnerische Tor, mehr Disziplin und weniger Strafen hätten es gegen die defensiv gar nicht überzeugenden Tessiner auch drei Punkte sein können.

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