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SCB: Kamerzin und Blum verletzt

Nach Eric Blum und Ramon Untersander fällt mit Jérémie Kamerzin ein dritter Stammverteidiger aus. Damit herrscht vor dem ersten Meisterschaftsspiel extreme Personalnot in der SCB-Verteidigung.

Für unbestimmte Zeit: Kari Jalonen muss vorerst auf die Dienste von Eric Blum verzichten.
Für unbestimmte Zeit: Kari Jalonen muss vorerst auf die Dienste von Eric Blum verzichten.

Es gibt Begriffe, die gibt es gar nicht. So existiert im Eishockey der Bandenhobler genauso wenig wie der Playoff-Schalter und die Verletzungshexe. Wobei: Manchmal scheint es mit den Verletzungen wahrhaftig wie verhext zu sein. In der letzten Spielzeit wurde der SC Bern fast vollends von Ausfällen verschont. Trainer Kari Jalonen konnte aus dem Übervollen schöpfen.

Nun hat die National-League-Saison noch nicht einmal begonnen, und beim Meister fallen die Verteidiger aus respektive um wie Dominosteine. Fünf von elf Abwehrspielern, die zum Kader gehören, werden im ersten Saisonmatch am Samstag gegen Gottéron abwesend sein.

Eric Blum leidet an Entzündungen im Handwurzelbereich, die mittelfristig eine intensive Therapie sowie Schonung bedingen. Der Zeitpunkt der Rückkehr ist ebenso nicht abschätzbar wie bei Ramon Untersander, der seit dem Match gegen Salzburg von Mitte August pausieren muss.

Kamerzin fehlt vier bis sechs Wochen

Am letzten Samstag erwischte es im Spiel in Nottingham Jérémie Kamerzin. Er fällt mit einer Schulterverletzung vier bis sechs Wochen aus. ­Zudem sind die Youngsters Tim Dubois und Bernd Wolf verletzt. Somit stehen Jalonen zurzeit nur vier erfahrene Verteidiger zur Verfügung: Maxim Noreau, Justin Krueger, Beat Gerber und Calle Andersson. Die Youngsters Yanik Burren (20) und Colin Gerber (19) sind ebenfalls à disposition.

Bis Samstag dürfte ein Spieler aus der NLB, pardon, Swiss League, zum Meister stossen. Die zweithöchste Liga nimmt den Meisterschaftsbetrieb eine Woche später auf. Sandro Wiedmer (Visp) ist eine Option. Durch Kamerzins Ausfall ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass Sportchef Alex Chatelain auf dem Ausländermarkt aktiv wird.

Einige Agenten haben ihre Klienten bereits in Position gebracht. Vorerst kein Thema ist derweil die Verpflichtung eines Centers für die vierte Formation. «Wir wollen auf die Jungen setzen. Und André Heim hat seine Sache in der Vorbereitung gut gemacht», sagt Chatelain.

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