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SCB verlängert Vertrag mit Sciaroni und holt drei Neue

Gregory Sciaroni bleibt beim SCB. Ausserdem stossen Jan Neuenschwander, Thomas Thiry und Miro Zryd zu den Bernern.

Adrian Ruch
Gregory Sciaroni unterschrieb einen Vertrag für zwei weitere Saisons.
Gregory Sciaroni unterschrieb einen Vertrag für zwei weitere Saisons.
Freshfocus/Claudio de Capitani

Vor einer Woche schied der SC Bern in Lulea aus der Champions Hockey League aus, am Dienstag geht es um den Verbleib im Cup. Bern tritt im Cup-Viertelfinal beim HC Davos an. Aufgrund der Formkurve der beiden Teams ist die Ausgangslage klar: Der HCD steigt nach zehn Siegen in den letzten elf Partien als haushoher Favorit ins Duell mit dem taumelnden Meister. Am Freitag treffen die beiden Teams dann erneut aufeinander, wobei in der Meisterschaft die Berner Heimvorteil geniessen.

Am Montag vermeldete der SCB die Vertragsverlängerung mit Gregory Sciaroni bis zum Ende der Saison 2021/2022. Der Zeitpunkt überrascht insofern, als es dem im Sommer 2018 von Davos gekommene Flügel läuft wie der ganzen Mannschaft: schlecht. Der Tessiner hat in 23 Partien der National League noch kein einziges Tor geschossen und weist eine Plus-Minus-Bilanz von –9 auf.

Zudem bestätigte der SCB die in dieser Zeitung bereits publizierten Zuzüge von Thomas Thiry, Miro Zryd sowie Jan Neuenschwander. Die drei Transfers erfolgen im Laufe des eingeleiteten Verjüngungsprozesses: Neuenschwander ist 26, Zryd 25 und Thiry sogar erst 22 Jahre alt.

Wechseln nächstes Jahr zum SC Bern (von links): Jan Neuenschwander (EHC Biel), Thomas Thiry und Miro Zryd (beide EV Zug). Bilder: Marc Schumacher/Freshfocus, Manuel Geisser, Patrick B. Krämer/Keystone
Wechseln nächstes Jahr zum SC Bern (von links): Jan Neuenschwander (EHC Biel), Thomas Thiry und Miro Zryd (beide EV Zug). Bilder: Marc Schumacher/Freshfocus, Manuel Geisser, Patrick B. Krämer/Keystone

Teamplayer mit Diabetes

Neuenschwander, der seit 2016 beim Kantonsrivalen EHC Biel spielt, kann sowohl als Mittelstürmer als auch als Flügel eingesetzt werden. Sein derzeitiger Verein hatte ihm auch eine Offerte gemacht, doch er entschied sich für den Wechsel zu Bern. In Biel führt Neuenschwander oft als Defensivcenter die vierte Linie an. Damit ist auch schon gesagt, dass der Bündner kein Skorer, sondern ein kampfstarker Teamplayer ist. Mehr als sechs Treffer hat er in der Qualifikation der National League noch nie erzielt. Er gehört zu den wenigen Eishockeyprofis, die an Diabetes leiden. Ab und zu schreibt der Linksschütze auf der Website Mein-blutzucker.ch, wie er mit dieser Krankheit umgeht.

Thiry und Zryd stossen vom EV Zug zum SC Bern. Der französische Nationalspieler Thiry spielt wie in Bern der Schwede Calle Andersson mit Schweizer Lizenz und belastet daher das Ausländerkontingent nicht. Mit einer Grösse von 1,91 Metern und einem Gewicht von 98 Kilo liegen seine Stärken im physischen Bereich. Der Adelbodner Zryd kann auch offensiv einiges bewegen. Beim EVZ hat in der laufenden Saison von den Verteidigern einzig Raphael Diaz mehr Skorerpunkte gesammelt als Zryd (2 Tore, 7 Assists).

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