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SCB verschläft das erste Drittel und verliert gegen Genf

Der SC Bern kassiert gegen Genf im Startdrittel drei Treffer. Die Aufholjagd scheitert.

Die Genfer feiern, während Berns Ivo Rüthemann mit hängendem Kopf von dannen zieht.
Die Genfer feiern, während Berns Ivo Rüthemann mit hängendem Kopf von dannen zieht.
Keystone
Caryl Neuenschwander kämpft gegen den Genfer Torhüter, Tobias Stephan, um den Puck.
Caryl Neuenschwander kämpft gegen den Genfer Torhüter, Tobias Stephan, um den Puck.
Keystone
Juraj Simek allein vor Marco Bührer. Der Berner Torhüter hält.
Juraj Simek allein vor Marco Bührer. Der Berner Torhüter hält.
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Der SC Bern traf wegen Staus auf der Autobahn nicht nur verspätet in Genf ein, er startete auch mit «Verzögerung» in die Meisterschaft. Der Playoff-Finalist verlor auswärts gegen Servette nach einem 0:3-Rückstand nach dem ersten Drittel mit 1:3.

Der von Lugano gekommene Kevin Romy (9.), der gleich im ersten Spiel für seinen neuen Verein erfolgreich war, Christopher Rivera (10.) und Rico Fata (19.) schossen Genève-Servette im Startabschnitt mit drei Toren in Führung. Bern kam überhaupt nicht auf Touren, auch ein frühes Timeout von Trainer Antti Törmänen (nach dem 0:2) brachte vorerst keine Verbesserung im Spiel.

Scherwey schiesst den Ehrentreffer

Nach dem Fehlstart kam der SCB ab dem zweiten Drittel etwas besser ins Spiel, die eingehandelte Hypothek wog aber zu schwer. Mehr als der Ehrentreffer durch Tristan Scherwey (23.) lag nicht mehr drin. Servette verteidigte nach dem fulminanten Start äusserst diszipliniert, so dass sich der SCB offensiv nur selten entfalten konnte. Die Berner erzielten rund vier Minuten vor dem Ende durch den neuen Schweden Niklas Danielsson den vermeintlichen Anschlusstreffer, die Schiedsrichter anullierten das Tor aber nach dem Videostudium.

Die Partie hatte mit rund zehn Minuten Verspätung begonnen, weil der SCB und die Schiedsrichter wegen Verkehrsproblemen mit grosser Verspätung in der gut gefüllten Les-Vernets-Halle (6700 Zuschauer) ankamen.

Telegramm: Genève-Servette - Bern 3:1 (3:0, 0:1, 0:0)

Les Vernets. - 6700 Zuschauer. - SR Massy/Rochette, Dumoulin/Tscherrig. - Tore: 9. (8:43) Romy (Dan Fritsche, Mercier/Ausschluss Kinrade) 1:0. 10. (9:51) Rivera (Vukovic) 2:0. 19. Fata (Ryan Keller, Almond) 3:0. 23. Scherwey (Roche, Flurin Randegger) 3:1. - Strafen: je 6mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Bezina; Martin Plüss.

Genève-Servette: Stephan; Antonietti, Bezina; Hecquefeuille, Mercier; Vukovic, Gautschi; Dave Sutter; Dan Fritsche, Romy, Simek; Ryan Keller, Almond, Fata; John Fritsche, Walker, Rivera; Roland Gerber, Gian-Andrea Randegger, Friedli.

Bern: Bührer; Kinrade, Philippe Furrer; Roche, Beat Gerber; Jobin, Hänni; Collenberg, Höhener; Vermin, Ritchie, Pascal Berger; Danielsson, Gardner, Rubin; Caryl Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Bertschy, Flurin Randegger, Scherwey.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Paul Savary, Salmelainen, Walsky, Jean Savary, Picard (alle verletzt) und Duda (überzählig), Bern ohne Déruns (verletzt). Das Spiel begann wegen verspäteter Ankunft von Bern und den Schiedsrichtern mit rund 10 Minuten Verspätung. Jobin verletzt ausgeschieden (8.). Timeouts Bern (10.) und Genève-Servette (32.). Bern von 58:25 bis 59:48 ohne Torhüter.

si/dog

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