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SCB-Sportchef: «Der nächste Gegner ist stark»

SCB-Sportchef Sven Leuenberger (40) lobt nach dem Sieg in Lugano das Team, will aber noch nicht vom Meistertitel sprechen.

Sind Sie nach der Halbfinalqualifikation des SC Bern erleichtert?Sven Leuenberger: Ja, ich bin sehr froh, hat es dieses Jahr mit dem Überstehen des Viertelfinals geklappt. Und ich darf sagen, dass wir die Serie souverän gewonnen haben.

Haben Sie als Sportchef nach zwei überraschenden Niederlagen im Viertelfinal den Erfolgsdruck ein wenig gespürt? Nicht nur ein wenig; ich habe gewusst, worum es ging. In dieser Situation gilt es, ruhig zu bleiben, Selbstvertrauen auszustrahlen und daran zu glauben, dass man die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Was hat Ihnen an der Leistung Ihrer Mannschaft besonders gut gefallen?Die grosse Disziplin und die Leistung in der Defensive; die Mannschaft hat nur wenige Überzahlsituationen zugelassen. Wichtig war auch die Steigerung im Powerplay; das Boxplay ist schon länger gut.

Wo sehen Sie noch Steigerungspotenzial?Im zweiten Drittel, als das Team unter Druck kam und auch in Rückstand hätte geraten können, hätte es etwas ruhiger agieren, das Heft wieder in die Hand nehmen sollen. Doch das ist Kritik auf ganz hohem Niveau.

Es dauert nun über eine Woche bis zum nächsten Match. Ist diese lange Pause ein Vorteil?Drei, vier Tage Pause wären ideal. Doch sollten andere Serien über sieben Spiele gehen, könnte die lange Ruhephase im Verlauf der Playoffs noch zum Vorteil werden.

Derzeit sieht es danach aus, als ob der SCB auf Gottéron treffen wird. Wären Ihnen die Freiburger als Gegner recht?Die Liga ist so ausgeglichen wie noch nie; schon im Viertelfinal scheiden daher vier gute Teams aus. Ob wir auf Gottéron oder einen anderen Klub treffen – der nächste Gegner ist sowieso sehr stark.

Nach den Enttäuschungen in den letzten Saisons ist das Wort «Meister» beim SCB bisher tabu gewesen. Und jetzt?Unser nächstes Ziel ist nun, die Halbfinalserie zu gewinnen. Und um es zu erreichen, unternehmen wir alles.

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