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Schweiz schlägt kanadische Auswahl

Das Eishockey-Nationalteam, das als U25-Auswahl nach München reiste, greift am Deutschland-Cup nach dem Turniersieg.

Der Schein trügt: Sean Simpsons junges Team zeigte eine tadellose Partie.
Der Schein trügt: Sean Simpsons junges Team zeigte eine tadellose Partie.
Keystone

Auf das 2:0 gegen die Slowakei liessen die jungen Schweizer ein 2:1 nach Verlängerung gegen das Team Canada folgen. Stürmer Damien Brunner (24), der beide Schweizer Tore erzielte, sowie Goalie Leonardo Genoni (23), dem sagenhafte 36 Paraden gelangen, entpuppten sich als die grosse Figuren des Spiels. Ausserdem zeigten die Schweizer insbesondere in der Defensive wieder eine äusserst disziplinierte Leistung.

Die beiden Tore in der regulären Spielzeit fielen unmittelbar vor und nach der ersten Drittelspause. Damien Brunner erzielte 31 Sekunden vor der Pause in Überzahl mit einem Schlenzer das Führungstor. Nach 45 Sekunden im zweiten Abschnitt gelang Adam Mitchell, der beim 0:1 auf der Strafbank gesessen hatte, mit einem Ablenker der 1:1-Ausgleich.

Zehn Akteure verliessen das Team

Kurz vor dem Ende der Verlängerung stand Damien Brunner solo vor dem weit aus dem Tor geeilten Goalie Fred Brathwaite, umspielte diesen und legte den Puck nach einem Umweg ins Tor. Dieser Treffer wurde noch annulliert, weil Mitchell gerade noch rechtzeitig das Tor leicht hatte verschieben können. Den fälligen Penalty verwandelte Brunner drei Sekunden vor Schluss aber souverän.

Nach dem zweiten Sieg im zweiten Turnierspiel führt die Schweizer Equipe die Rangliste am Deutschland-Cup an. Am Sonntagabend (20.15 Uhr) kommt es zu einem Final zwischen Gastgeber Deutschland und der Schweiz - der Sieger gewinnt das Turnier.

Die Schweizer müssen allerdings im Finale auf ihre bislang stärkste Linie verzichten. Damien Brunner und Fabian Schnyder wurden noch in der Nacht auf Sonntag gemeinsam mit acht weiteren Akteuren per Minibus in die Schweiz zurückgeführt. Brunner erzielte in den ersten zwei Spielen des Deutschland-Cups drei Tore - genau gleich viele wie bislang diese Saison für den EV Zug. Total zehn Akteure der Vereine Zug, Davos, Langnau und ZSC wurden vorzeitig entlassen, weil für sie am Dienstag bereits wieder eine Meisterschaftspartie auf dem Programm steht.

si

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