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Siebte Spiele: Bern gewinnt 4:1 – oder scheidet aus

Seit Einführung des Best-of-seven-Modus 1997/1998 hat der SCB achtmal ein siebtes Playoff-Spiel bestritten – und nur in drei Fällen (jeweils 4:1) reüssiert. Ein Rückblick.

Reto Kirchhofer
Die Qualifikation der Saison 2005/06 schloss der SCB souverän auf Rang eins ab. Die Berner scheiterten danach im Playoff-Viertelfinal gegen die Kloten Flyers, was zur Trennung von Trainer Alpo Suhonen und Sportchef Roberto Triulzi führte. Neuer Mann an der Bande wurde John Van Boxmeer, Sven Leuenberger wurde zum neuen Sportchef ernannt.
Die Qualifikation der Saison 2005/06 schloss der SCB souverän auf Rang eins ab. Die Berner scheiterten danach im Playoff-Viertelfinal gegen die Kloten Flyers, was zur Trennung von Trainer Alpo Suhonen und Sportchef Roberto Triulzi führte. Neuer Mann an der Bande wurde John Van Boxmeer, Sven Leuenberger wurde zum neuen Sportchef ernannt.
Keystone
Im Halbfinal bezwangen die Mutzen den EV Zug. Im Bild: Die Berner Corsin Camichel, Petr Hubacek, Christian Berglund und Michal Berinka (von links) freuen sich über den Finaleinzug.
Im Halbfinal bezwangen die Mutzen den EV Zug. Im Bild: Die Berner Corsin Camichel, Petr Hubacek, Christian Berglund und Michal Berinka (von links) freuen sich über den Finaleinzug.
Keystone
Finalissima in Davos: Beide Equipen gewinnen jeweils ihre Heimspiele. Ein einziges Tor entscheidet schliesslich zu Ungunsten der Berner (links Christian Dubé, rechts Simon Gamache). Der Davoser Robin Leblanc trifft in der 45. Minute zum 1:0.
Finalissima in Davos: Beide Equipen gewinnen jeweils ihre Heimspiele. Ein einziges Tor entscheidet schliesslich zu Ungunsten der Berner (links Christian Dubé, rechts Simon Gamache). Der Davoser Robin Leblanc trifft in der 45. Minute zum 1:0.
Andreas Blatter
Nach einer überragend gespielten Qualifikation in der Saison 2007/08, die der SCB auf Platz eins abschloss, erfolgte das Aus im Playoff-Viertelfinal gegen den Erzrivalen Fribourg-Gottéron.Der SCB scheiterte mit 2:4-Siegen.
Nach einer überragend gespielten Qualifikation in der Saison 2007/08, die der SCB auf Platz eins abschloss, erfolgte das Aus im Playoff-Viertelfinal gegen den Erzrivalen Fribourg-Gottéron.Der SCB scheiterte mit 2:4-Siegen.
Keystone
Auch die Saison 2008/09 endete aus Berner Sicht enttäuschend. Nach dem Qualifikationssieg scheiterte das Team gegen den EV Zug im sechsten Playoff-Viertelfinalspiel. Das erneute Scheitern des Qualifikationssiegers kostete Trainer John van Boxmeer den Job. Larry Huras wurde danach als Nachfolger verpflichtet.
Auch die Saison 2008/09 endete aus Berner Sicht enttäuschend. Nach dem Qualifikationssieg scheiterte das Team gegen den EV Zug im sechsten Playoff-Viertelfinalspiel. Das erneute Scheitern des Qualifikationssiegers kostete Trainer John van Boxmeer den Job. Larry Huras wurde danach als Nachfolger verpflichtet.
Keystone
Nachdem die Berner die Qualifikation der Saison 2009/10 als Erster abgeschlossen hatten, gewannen sie die Viertelfinalserie gegen Lugano gleich mit 4:0.
Nachdem die Berner die Qualifikation der Saison 2009/10 als Erster abgeschlossen hatten, gewannen sie die Viertelfinalserie gegen Lugano gleich mit 4:0.
Keystone
Und gleich nochmals eine 4:0-Serie: Im Halbfinal ringen die Berner Kloten nieder. Im Bild: Pascal Berger bezwingt Klotens Goalie Ronnie Rüeger.
Und gleich nochmals eine 4:0-Serie: Im Halbfinal ringen die Berner Kloten nieder. Im Bild: Pascal Berger bezwingt Klotens Goalie Ronnie Rüeger.
Keystone
Der SCB strapaziert im Final gegen Servette die Nerven der Fans. Nach einer 3:1-Führung verlieren die Mutzen zwei Mal und müssen in die «Finalissima». In der ausverkauften Postfinance-Arena gewinnen sie 4:1 und holen damit den Meistertitel in die Bundeshauptstadt.
Der SCB strapaziert im Final gegen Servette die Nerven der Fans. Nach einer 3:1-Führung verlieren die Mutzen zwei Mal und müssen in die «Finalissima». In der ausverkauften Postfinance-Arena gewinnen sie 4:1 und holen damit den Meistertitel in die Bundeshauptstadt.
Andreas Blatter
Derbytime: Im Viertelfinal Saison 2010/11 traf der SCB auf den Kantonsrivalen SCL Tigers, der sich zum ersten Mal in seiner Geschichte für die NLA-Playoffs hatte qualifizieren können. Die Mutzen liessen den Emmentalern jedoch keine Chance, sie gewannen diskussionslos mit 4:0-Siegen.
Derbytime: Im Viertelfinal Saison 2010/11 traf der SCB auf den Kantonsrivalen SCL Tigers, der sich zum ersten Mal in seiner Geschichte für die NLA-Playoffs hatte qualifizieren können. Die Mutzen liessen den Emmentalern jedoch keine Chance, sie gewannen diskussionslos mit 4:0-Siegen.
Keystone
In der Halbfinal-Serie gegen Kloten liegt der SCB 0:3 hinten, holt auf 3:3 auf und verliert das Entscheidungsspiel auswärts 0:1. Enttäuscht verlassen die Berner die Eishockey-Bühne.
In der Halbfinal-Serie gegen Kloten liegt der SCB 0:3 hinten, holt auf 3:3 auf und verliert das Entscheidungsspiel auswärts 0:1. Enttäuscht verlassen die Berner die Eishockey-Bühne.
Andreas Blatter
Mit einem gut besetzten Kader erreichten die Berner am Schluss der Quali 2011/12 den fünften Rang und hatten somit kein Heimrecht in den Playoffs. Trotzdem setzten sie sich im Viertelfinal mit 4:1 gegen die Kloten Flyers durch.
Mit einem gut besetzten Kader erreichten die Berner am Schluss der Quali 2011/12 den fünften Rang und hatten somit kein Heimrecht in den Playoffs. Trotzdem setzten sie sich im Viertelfinal mit 4:1 gegen die Kloten Flyers durch.
Keystone
In der Halbfinalserie siegten die Berner erneut mit 4:1 – diesesmal gegen Fribourg-Gottéron. Im Bild: Der Freiburger Captain Shawn Heins nimmt sich Martin Plüss zur Brust.
In der Halbfinalserie siegten die Berner erneut mit 4:1 – diesesmal gegen Fribourg-Gottéron. Im Bild: Der Freiburger Captain Shawn Heins nimmt sich Martin Plüss zur Brust.
Keystone
Die Bilder sind noch präsent - die Geschichte sowieso: 2,5 Sekunden vor der Schlusssirene des entscheidenden 7. Spiels beendet Steve McCarthy von den ZSC Lions die Berner Meisterträume mit dem Tor zum 2:1. Geoff Kinrade (links) und Beat Gerber können es nicht fassen.
Die Bilder sind noch präsent - die Geschichte sowieso: 2,5 Sekunden vor der Schlusssirene des entscheidenden 7. Spiels beendet Steve McCarthy von den ZSC Lions die Berner Meisterträume mit dem Tor zum 2:1. Geoff Kinrade (links) und Beat Gerber können es nicht fassen.
Christian Pfander
Der SCB platzierte sich am Ende der Qualifikation der Saison 2012/13 hinter Rivale Fribourg-Gottéron auf dem zweiten Platz. Im Playoff-Viertelfinale setzten sich die Berner nach einem 1:3-Rückstand schliesslich doch noch gegen Servette durch.
Der SCB platzierte sich am Ende der Qualifikation der Saison 2012/13 hinter Rivale Fribourg-Gottéron auf dem zweiten Platz. Im Playoff-Viertelfinale setzten sich die Berner nach einem 1:3-Rückstand schliesslich doch noch gegen Servette durch.
Keystone
Mit Haken und Ösen: Die Halbfinal-Serie gegen den EV Zug wurde nach einem zwischenzeitlichen Rückstand – und erneut im 7. Spiel – ebenfalls siegreich gestaltet.
Mit Haken und Ösen: Die Halbfinal-Serie gegen den EV Zug wurde nach einem zwischenzeitlichen Rückstand – und erneut im 7. Spiel – ebenfalls siegreich gestaltet.
Im Finale besiegten die Mutzen unter Headcoach Antti Törmänen Fribourg-Gottéron in sechs Partien und gewann somit den 13. Meistertitel der Clubgeschichte.
Im Finale besiegten die Mutzen unter Headcoach Antti Törmänen Fribourg-Gottéron in sechs Partien und gewann somit den 13. Meistertitel der Clubgeschichte.
Andreas Blatter
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12. März 1998, Viertelfinal: Ambri - Bern 3:2. Bereits im Viertelfinal ist für den Titelverteidiger Endstation. Es wird erstmals nach dem Best-of-7-Prinzip gespielt, Spiel 7 verläuft lange Zeit nach dem Gusto des Teams von Ueli Schwarz: Renato Tosio zeigt starke Paraden, Gaetano Orlando und Patrick Howald (mit gebrochenem Mittelhandknochen) bringen Bern zweimal in Führung. Angeführt von Igor Tschibiriew (2 Tore) und angetrieben vom Publikum, gelingt Ambri die Wende.

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