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St. Louis schreibt Eishockey-Geschichte

Allen Widrigkeiten zum Trotz: Die Blues holen zum ersten Mal überhaupt den Stanley-Cup.

Grenzenloser Jubel: St. Louis ist zum ersten Mal Stanley-Cup-Sieger.
Grenzenloser Jubel: St. Louis ist zum ersten Mal Stanley-Cup-Sieger.
Scott Kane, Keystone
Die Blues gewannen die Finalissima gegen Boston 4:1.
Die Blues gewannen die Finalissima gegen Boston 4:1.
Keystone
Hier rettet Bostons Zdeno Chara für den geschlagenen Goalie Tuukka Rask: Doch am Schluss ist es mit 4:1 ein eindeutiges Verdikt für St. Louis.
Hier rettet Bostons Zdeno Chara für den geschlagenen Goalie Tuukka Rask: Doch am Schluss ist es mit 4:1 ein eindeutiges Verdikt für St. Louis.
Bruce Bennett, Keystone
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Eigentlich sprach ja alles gegen sie, die St. Louis Blues. Game 6 verloren sie zuhause 1:5 und verpassten so die grosse Chance, daheim den Stanley-Cup zu holen. Den ersten in ihrer Clubgeschichte. Es ging also zurück nach Boston. Und gerade im alles entscheidenden Game 7 ist das Heimteam statistisch im Vorteil. Bisher gewannen die Gastgeber in 12 Fällen den Titel, nur viermal krönte sich das Auswärtsteam. Doch St. Louis liess Statistik einfach mal Statistik sein. Sie besiegten die Boston Bruins 4:1 und krönten sich erstmals zum Stanley-Cup-Sieger.

Und das, obwohl auch im Spiel selber die Statistik nicht für St Louis sprach. 20 Schüsse aufs Tor brauchten sie für ihre vier Treffer, Boston schoss 33 Mal aufs Tor – der kanadische Rookie Jordan Binnington parierte 32 dieser Versuche. Beim Stand von 2:0 gelang dem 25-Jährigen zudem ein Big Save.

(Video: Twitter/Brick Hithouse)

Die Partie zeigte seine Tendenz schon bald. Ryan O'Reilly und Alex Pietrangelo (er acht Sekunden vor der Pause) trafen für die Blues gegen Ende des ersten Drittels. Brayden Schenn und Zach Sanford legten im Schlussdrittel nach. Zwei Minuten vor Spielende gelingt Matt Grzelcyk immerhin noch der Ehrentreffer. Die Auszeichnung als wertvollster Spieler (MVP) der Finalserie erhielt der 28-jährige O'Reilly.

Die 1967 gegründete Franchise stand bisher dreimal im Final (1968 bis 1970) um den Stanley-Cup, dabei verlor sie alle drei Serien jeweils glatt mit 0:4, zuletzt 1970 gegen Boston.

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