«Tor» war Pfostenschuss

In der Swiss Regio League hat Wiki-Münsingen auswärts Leader Sion bezwungen. Brandis verlor durch ein Tor, das gar keines war.

Michael Gurtner (rechts) testet Andrin Vock. (Archivbild)

Michael Gurtner (rechts) testet Andrin Vock. (Archivbild)

(Bild: Manuel Zingg)

Der EHC Wiki-Münsingen kann auf einen erfreulichen Samstag zurückblicken. Die Aaretaler gewannen auswärts bei Leader Sion 5:2 und zeigten eine starke Reaktion auf die Heimniederlage gegen Düdingen vom letzten Dienstag. Die Routiniers Martin Baltisberger (2 Tore / 1 Assist) und Stefan Baumgartner (2 Tore / 2 Assists) waren an vier der fünf Gästetreffer beteiligt.

In den letzten vier Minuten ersetzten die Walliser zweimal den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Wiki liess sich den Sieg aber nicht mehr nehmen. Christian Reber sicherte mit dem Treffer zum 5:2 ins leere Tor seinem Team den Sieg und damit die drei Punkte.

Geschlagen geben musste sich hingegen Brandis mit 2:3 nach Verlängerung gegen Seewen. Der Siegtreffer durch Lukas Scheiber in der 62. Minute war allerdings gar keiner. Schiedsrichter Fabrice Fausel entschied auf Tor, obwohl die Scheibe vom Pfosten ins Spielfeld zurücksprang. Die Emmentaler legten umgehend Protest ein, bestätigten diesen allerdings nicht.

Auf dem Video war klar zu erkennen, dass der Puck die Torlinie nicht überschritten hatte. In der Swiss Regio League sind bewegte Bilder zur Korrektur von Entscheidungen jedoch nicht zugelassen. Ausserdem handelte es sich um eine Tatsachenentscheidung und keinen regeltechnischen Fehler des Schiedsrichters.

Nicht im Einsatz stand am Wochenende der EHC Thun. Die Oberländer bestreiten ihr nächstes Spiel am Mittwoch (20 Uhr) in Sitten.

rpb

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