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Weihnachtszeit ist bei den SCL Tigers Arbeitszeit

Nach dem Cup-Out vom Mittwoch gastieren die SCL Tigers am Freitag bereits wieder in Rapperswil-Jona. Wegen des «Tatze-Derbys» sind die Langnauer in diesen Tagen nicht nur sportlich gefordert.

Die Langnauer mussten das Eis 2007 als Verlierer verlassen. Mit 5:2 gewann der SC Bern.
Die Langnauer mussten das Eis 2007 als Verlierer verlassen. Mit 5:2 gewann der SC Bern.
Andreas Blatter
30'076 Zuschauer hatten das Tatzenderby bei der ersten Durchführung verfolgt.
30'076 Zuschauer hatten das Tatzenderby bei der ersten Durchführung verfolgt.
Andreas Blatter
Langnau hatte damals nicht viel zu melden, ist dies im nächsten Jahr anders?
Langnau hatte damals nicht viel zu melden, ist dies im nächsten Jahr anders?
Andreas Blatter
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Ausser Spesen nix gewesen – etwa so lässt sich der Auftritt der SCL Tigers am Mittwoch in Rapperswil-Jona kurz und bündig zusammenfassen. 2:3 ver­loren die Langnauer den Cup­halbfinal, vergaben damit die ausgezeichnete Chance, sich auf möglichst grosser Bühne zu präsentieren.

Der dicht getaktete Spielplan will es, dass sie heute Freitag bereits wieder am Obersee antreten müssen. Es handelt sich um die zweitletzte Meisterschaftspartie in diesem Jahr, ehe am Samstag zum Abschluss das kriselnde Lugano ins Emmental reisen wird. Weil die Tabellensituation der SCL Tigers zwar auf den ersten Blick schön (Platz 5), aber eben keineswegs komfortabel ist, lässt sich durchaus von wegweisenden Partien schreiben.

Schliesslich beträgt der Vorsprung auf die neuntplatzierten ZSC Lions lediglich vier Zähler. Es empfiehlt sich für die Emmentaler jedenfalls – anders als im Cup –, am Freitagabend von Beginn an bereit zu sein. «Ich hoffe, wir haben etwas aus diesem Spiel gelernt», meinte Coach Heinz Ehlers lediglich.

Schleppender Vorverkauf

Nicht nur sportlich sind die Langnauer in diesen Tagen gefordert. Schliesslich findet in zwölf Tagen im Stade de Suisse das «Tatze-Derby» gegen den SC Bern statt. Zum zweiten Mal nach 2007 organisieren die SCL Tigers ein Freiluftspiel im Fussball­stadion. Wobei sich die Ausgangslage doch einigermassen verändert hat. Vor elf Jahren handelte es sich um eine Premiere in der Schweiz, 30'076 Zuschauer erschienen, sorgten für eine Volksfestatmosphäre. Der Sport freilich geriet dabei etwas in den Hintergrund, weil die Fans dafür zu weit weg vom Geschehen sassen.

Bis jetzt jedenfalls läuft der Vorverkauf nicht wie gewünscht, wobei Tigers-Geschäftsführer Peter Müller betont, dass das Interesse am «Tatze-Derby» in der letzten Woche zugenommen habe. Rund 16'000 Tickets haben die Langnauer bis jetzt verkauft. Allerdings wird die Kapazität des Stade de Suisse am 2. Januar nicht voll ausgelastet.

Um allen Zuschauern eine einigermassen gute Sicht auf das Spielfeld zu gewähren, werden die unteren Reihen geschlossen, womit noch 26'000 Zuschauer Einlass finden würden. Wie 2007 werden die SCB-Fans im Sektor der YB-Anhänger auf der Seite Papiermühlestrasse sitzen, derweil sich die Langnauer gegenüber positionieren.

Fakt ist: Wollen die Langnauer mit dem «Tatze-Derby» Geld verdienen, müssten mindestens 21000 Tickets verkauft werden. Wer also noch kein Weihnachtsgeschenk hat…

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