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Wer reklamiert, zahlt

Nach vielen Disziplinarstrafen in der vergangenen Saison wurde bei den SCL Tigers ein Bussensystem eingeführt: Wer sich beim Schiedsrichter beschwert und in die Kühlbox geschickt wird, muss mit Lohnabzug rechnen. Die Massnahme beim NLB-Tabellenführer zeigt Wirkung.

Max Spring

Die Szene wiederholte sich. Immer wieder. Ein zorniger Langnauer beschwerte sich beim Schiedsrichter, wetterte über diesen oder jenen Entscheid, wurde als Folge dessen mit einer 10-minütigen Disziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens belegt. 24-mal geschah dies in der Saison 2013/2014, allein 7-mal in der Playoff-Finalserie gegen Visp. Die unrühmlichen Werte sind eindrücklich; auf den ersten Blick mag es daher erstaunen, haben sich die SCL Tigers diesbezüglich nach den ersten 8 Partien der laufenden NLB-Meisterschaft rein gar nichts vorzuwerfen. Wobei – von ungefähr kommt dies nicht. In Langnau gilt: Wer reklamiert, zahlt.

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