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Wikis Powerplaytor

Wiki-Münsingen hat den Playoff-Halbfinal der Swiss Regio League gegen Dübendorf ausgeglichen. Die Berner gewannen zu Hause dank einem Powerplaytor von Kevin Dällenbach mit 2:1.

Ausgeglichenes Duell: Dübendorfs Fabian Hurter (links) wird von Wikis Till Allemann bedrängt.
Ausgeglichenes Duell: Dübendorfs Fabian Hurter (links) wird von Wikis Till Allemann bedrängt.
Christian Pfander

Die 18. Zweiminutenstrafe war entscheidend. Wikis Verteidiger Kevin Dällenbach fand die Lücke und traf in der 58. Minute im Powerplay zum 2:1-Siegestor. Zuvor hatte bei den zahlreichen Überzahlsituationen auf beiden Seiten wenig auf einen möglichen Torerfolg hingedeutet.

Die Teams hatten zu Beginn ein hohes Tempo angeschlagen. Doch bald schon bremsten viele kleine Strafen den Rhythmus. Nicht immer war dabei ersichtlich, weshalb der Unparteiische die Akteure in dieser keineswegs gehässigen Partie auf die Strafbank schickte. Offensichtlich war jedoch, dass dadurch die Attraktivität der Begegnung sank.

Denn bei beiden Teams funktionierte das Powerplayspiel überhaupt nicht. Kaum einmal vermochten sie in Überzahl wirklich gefähr­liche Chancen zu kreieren. Und mit Weitschüssen waren sowohl Wikis Torhüter Lars Lenze als auch Dübendorfs Remo Trüb nicht zu beunruhigen.

Leichte Vorteile für Wiki

Bei numerischem Gleichstand nahm die Partie jeweils wieder Fahrt auf. Während 40 Minuten war dabei Wiki etwas besser. Die Aaretaler agierten indes im Abschluss entweder zu überhastet oder zu ungenau. Einem Treffer am nächsten kam Cyril Kormann. Der Ablenker des Captains ging nur Zentimeter am Pfosten vorbei.

Die zweite Topmöglichkeit gehörte ebenfalls den Gastgebern. Noel Waber traf dabei das leere Tor nicht, nachdem ihn Topskorer Stefan Baumgartner perfekt bedient hatte. Das war bereits in der 34. Minute gewesen. Wenig später klappte es dann doch noch. Bei vier gegen vier Feldspielern provozierte Michael Wenger bei einem Dübendorfer Verteidiger einen Scheibenverlust. Der Wiki-Stürmer profitierte gleich selber, lief allen davon und bezwang Trüb souverän.

Nach dem Rückstand reagierten die Zürcher heftig. Prompt fiel der Ausgleich schon früh im dritten Drittel. Auch wenn die Dübendorfer in der Folge gefährlich blieben, vermochte Wiki das Spielgeschehen wieder auszugleichen. Glück hatten die Berner dann, als Dübendorfs Alexander Roth nur den Pfosten traf – notabene im Powerplay. Besser machte es auf der Gegenseite dann 150 Sekunden vor Schluss Dällenbach.

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