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Wiki-Spektakel ohne Happy End

Wiki-Münsingen scheitert in der Swiss Regio League im Playoff-Halbfinalspiel vier an Dübendorf mit 4:5 nach Penaltyschiessen.

Am Ende liessen sich die Gäste nicht mehr zurückhalten: Wikis Cyril Kormann (l.) im Duell mit Dübendorfs Barts.
Am Ende liessen sich die Gäste nicht mehr zurückhalten: Wikis Cyril Kormann (l.) im Duell mit Dübendorfs Barts.
Christian Pfander

Der spannende und spektakuläre Vergleich zwischen dem Tabellenzweiten (Dübendorf) und Dritten (Wiki-Münsingen) der Qualifikation hatte es in sich. In allen vier Partien begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe, auch wenn das Schlussverdikt aus der Sicht von Wiki mit nur einem Sieg nicht diesen Anschein erwecken könnte.

Nachdem sich die Aaretaler in der Auswärtspartie vom Freitag 40 Sekunden vor Schluss der normalen Spielzeit mit 1:2 geschlagen geben mussten, standen sie in der gestrigen Heimpartie massiv unter Druck: Sieg oder Saisonende lautete die Affiche für das Team von Cheftrainer Stefan Gerber.

Die Fans der Einheimischen kamen nochmals in den Genuss einer nervenaufreibenden Partie mit dem schlechteren Ende für die Gastgeber. 0:3 lagen sie nach knapp 25 Minuten zurück, mit beeindruckender Kampfkraft kehrten sie zweimal in die Partie zurück: Nach einem Time-out verkürzten sie vorerst innerhalb von 13 Sekunden auf 2:3, um wenig später wieder mit 2:4 ins Hintertreffen zu kommen.

Doch der Siegeswille der Aaretaler war damit noch lange nicht gebrochen – es folgten im Schlussdrittel nochmals ein Doppelschlag mit zwei Powerplaytoren zum 4:4-Ausgleich, eine torlose Verlängerung von 20 Minuten und ein drama­tisches Penaltyschiessen: Wiki führte in der Glückslotterie 2:0, Dübendorf konterte mit drei Treffern zum Sieg.

«Es waren in allen Duellen kleine Fehler oder Versäumnisse, die uns die Finalqualifikation kosteten», zeigte sich der Wiki-Trainer sichtlich enttäuscht über die ­entgangene Finalissima gegen Brandis.

Bilanz trotzdem positiv

Das Ausscheiden ist aus der Sicht der durch Verletzungen immer wieder geschwächten Aaretaler ärgerlich, vergessen darf man aber auch nicht, dass Dübendorf seit Jahren ein erfolgreicher Verein auf dieser Leistungsstufe ist. «Wenn wir mit etwas Abstand auf diese erste Saison mit nationalen Vergleichen zurückblicken, steht mehrheitlich das Positive im Vordergrund. Wir hatten Anfang Saison Mühe, den Tritt zu finden, aber wir haben uns gesteigert und zu einer schlagkräftigen Einheit gefunden», bilanziert Gerber. Das Gros des Kaders wird unter seiner Führung in die nächste Spielzeit gehen.

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