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Willensleistung zwischen Wasser und Wein

Der SC Bern hat Leader Davos 3:2 nach Penaltyschiessen bezwungen. Je länger die Partie dauerte, desto höher wurde die Qualität – auch zur Freude des Schweizer Nationaltrainers Glen Hanlon.

Die SCB-Spieler feiern ihren Sieg.
Die SCB-Spieler feiern ihren Sieg.
Keystone
Christoph Bertschy trifft zum 1:1 für den HC Davos.
Christoph Bertschy trifft zum 1:1 für den HC Davos.
Keystone
Am Samstagabend wurde in der PostFinance Arena auch der ehemalige SCB-Spieler Ivo Rüthemann verabschiedet.
Am Samstagabend wurde in der PostFinance Arena auch der ehemalige SCB-Spieler Ivo Rüthemann verabschiedet.
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Auf dem Eis geht der Arm des Referees nach oben, auf der Tribüne reibt sich Glen Hanlon die Hände. Dem Schweizer Nationaltrainer entfährt ein genüsslicher Lacher. Soeben hat SCB-Stürmer Byron Ritchie mit seinem Vorstoss während eines Powerplays des HC Davos eine Strafe gegen die Bündner provoziert.

Nun ist es keineswegs so, dass Hanlon für die Berner Partei ergriffen hätte. Seine Geste ist als Zeichen der Vorfreude zu deuten, der Vorfreude auf das, was in den letzten Minuten des Spitzenkampfes zwischen dem SCB und dem HCD noch folgen mag. «Jetzt sehen wir doch noch eine richtig gute, spannende Eishockeypartie», sagt Hanlon. 2:2 steht es zu diesem Zeitpunkt, die reguläre Spielzeit endet ohne weitere Tore. In der Verlängerung vergeben die Berner drei Chancen (Chuck Kobasew, Eric Blum, Tristan Scherwey), im Penaltyschiessen haben sie das bessere Ende für sich. Der zwölfte, von Bud Holloway erfolgreich vollendete Anlauf versetzt die Zuschauer in der erstmals ausverkauften Postfinance-Arena in Verzückung.

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