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«Wir hatten zu Beginn kein Feuer im Spiel»

Die Schweizer sind nach der 3:5-Niederlage gegen Weltmeister Schweden selbstkritisch. Sie schöpfen aber auch Mut.

Teilweise überfordert: Der Weltmeister ist vor allem zu Beginn zu stark gewesen. (Video: SRF/Tamedia)

Ramon Untersander, der das Tor zum 1:3 erzielte, meinte nach der Niederlage gegen den phasenweise genialen Weltmeister: «Wir fanden viel zu spät in die Partie rein. Schweden hat sicher zu Beginn sehr gut gespielt, aber wir gaben ihnen auch zu viel Raum und Zeit. Sie unterschätzten uns nicht und gaben gleichzeitig sehr viel Gas. Sie haben eine super Mannschaft hier. Wir hatten nicht viele Chancen, aber als einer rein ging, kippte das Momentum plötzlich auf unsere Seite.» Für die Moral sei es sehr wichtig zu wissen, dass man auch gegen Topteams zurück in ein Spiel finden könne, erklärte der SCB-Verteidiger.

Stürmer Tristan Scherwey war mit der Startphase überhaupt nicht zurfrieden: «Wir hatten zu Beginn kein Feuer im Spiel, kamen immer einen Schritt zu spät und verloren jeden Zweikampf. Wenn du gegen ein solch starkes Schweden so spielst, dann wird es schwierig. Als wir zu spielen begannen und die ersten Tore schossen, lag der Ausgleich in der Luft.»

Josis Bedauern

Leider habe dies nicht geklappt. «Wir waren überhaupt nicht zufrieden nach dem ersten Drittel und konnten immerhin eine Reaktion zeigen.» Der SCB-Stürmer dachte bereits an die nächsten Tage: «Jetzt gilt es, die Batterien am Montag wieder aufzuladen, am Dienstag den Sieg gegen Frankreich zu holen und in den Viertelfinal einzuziehen.»

Nashvilles Captain Roman Josi, der erst am Vormittag in Kopenhagen gelandet war, sah Negatives, aber auch Positives im Schweizer Spiel: «Mit dem ersten Tor begannen wir plötzlich Chancen zu kreieren. Es ist schade, dass wir den Ausgleich nicht erzielen konnten.» Das 2:4 sei ein Schlag gewesen. «Zu Beginn war Schweden stets einen Schritt schneller. Und im Powerplay sind sie halt unglaublich gefährlich. Gegen ein defensiv starkes Team wie Schweden wird es dann halt schwierig.» Josi meinte jedoch nach dem Auftritt gegen den Weltmeister ebenso: «Aber wir bewiesen Charakter.»

Und der wird auch am Dienstag gegen Frankreich vonnöten sein.

SDA/fal

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