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«Wir machen eine kleine Revolution»

Trainer Patrick Fischer will an der WM in Dänemark noch viel mehr.

«Jetzt freuen wir uns, dass wir ins schöne Kopenhagen zurückfahren können. Danke, Herning»: Patrick Fischer.
«Jetzt freuen wir uns, dass wir ins schöne Kopenhagen zurückfahren können. Danke, Herning»: Patrick Fischer.
Salvatore di Nolfi, Keystone

Wie war der erste Schweizer Sieg gegen Finnland seit 1988 möglich?

Wir hatten sicher nicht den Start, den wir uns vorgenommen hatten. Ab dem zweiten Drittel haben wir uns dann gesteigert, sind mehr gelaufen, haben einmal mehr Moral gezeigt. Die drei Tore haben uns geholfen, und am Ende hat es gereicht dank einem grandiosen Leo Genoni im Tor.

Nun steht Ihr Team im Halbfinal. War das der beste Schweizer Match dieser WM?

Schwierig zu sagen. Es war sicher das beste Resultat. Wir hatten einige gute Spiele. Ich bin megahappy, diese Mannschaft hat über acht Spiele konstant gute Leistungen gezeigt und diesen Sieg verdient. Jetzt freuen wir uns, dass wir ins schöne Kopenhagen zurückfahren können. Danke, Herning.

Sie waren beim WM-Silber in Stockholm 2013 dabei, und auch jetzt lag seit Turnierbeginn ein Hauch des Unmöglichen in der Luft. Haben Sie das auch so empfunden?

Ja. Wir hatten seit dem ersten Tag an uns geglaubt. Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft sind, und sind immer weiter gewachsen. Gegen die grossen Teams hatten wir zuvor ein paar schwierigere Spiele, aber gegen Finnland ist uns eine gute Partie gelungen.

Man hört die Musik aus der Schweizer Garderobe durch die halbe Stadt. Da geht anscheinend ziemlich die Party ab …

Es ist eigentlich seit zwei Wochen bei uns eine Party. Wir haben immer gute Stimmung in der Garderobe, gute DJs.

Gerade lief «Bella Ciao», ein italienisches Partisanenlied. Wer hat das ausgewählt?

Das weiss ich gar nicht, aber ein Revolutionslied passt. Alle kämpfen und wir machen auch eine kleine Revolution.

Im Halbfinal am Samstag wartet Kanada. Geht die Revolution noch weiter?

Im Eishockey kann alles passieren. Am Donnerstagabend dürfen wir uns freuen, ab Freitag müssen wir müssen uns gut vorbereiten und auf den nächsten Match konzentrieren.

Auf dem Papier sind die Kanadier hoch überlegen …

Sicher. Sie haben uns an Olympia ganz übel geschlagen und am Spengler-Cup ebenfalls. Letztes Jahr an der WM haben aber wir gewonnen, es steht also 1:2.

Video: Das 3:1 von Grégory Hofmann

Der Lugano-Stürmer verwertet einen Abpraller. Video: SRF

Video: Das 2:1 von Joël Vermin

Vermin luchst einem Verteidiger den Puck ab und verwertet zum 2:1. Video: SRF

Video: Das 1:1 von Enzo Corvi

Der Davoser schaltet am schnellsten und trifft zum Ausgleich

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