Zimmermann schiesst Bomo zum Coup

Paukenschlag zum Auftakt der Masterround: Bomo Thun gewinnt in Lugano 4:2.

Die 16-jährige Nationalspielerin Laura Zimmermenn erzielte für Bomo Thun drei Tore.

Die 16-jährige Nationalspielerin Laura Zimmermenn erzielte für Bomo Thun drei Tore.

(Bild: EV Bomo)

Das Team von Köbi Kölliker hat ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Frauen von Bomo Thun bodigten Lugano auswärts 4:2. Für die amtierenden Schweizer Meisterinnen aus dem Tessin bedeutete dies die erste Niederlage in dieser Saison nach der regulären Spielzeit.

Baumeister des Coup waren für die Oberländerinnen neben einer starken Teamleistung Goalie Saskia Maurer und Laura Zimmermann. Die 16-jährige Stürmerin erzielte drei der vier Thuner Tore und avancierte so zur Matchwinnerin. Die Nationalspielerin schockte die Luganesi früh mit einem Doppelschlag innerhalb von 97 Sekunden. Erst gut drei Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.

Die Gastgeberinnen erholten sich erst nach der ersten Pause. Danach sorgte vor allem die Linie mit den Nationalspielerinnen Romy Eggimann, Orphélie Ryser und Phoebe Staenz für Tempo, die Thunerinnen gingen die Kadenz jedoch mit. Und während die Tessinerinnen alle an Bomos überragendem Goalie Maurer scheiterten, erhöhte Viktoria Maskalova sogar auf 3:0.

Im letzten Abschnitt forcierte das Heimteam seine besten Kräfte und stellte auf zwei Linien um. Obwohl mehrfach in Unterzahl vermochten die Gäste der Druckwelle standzuhalten, bis innerhalb von 85 Sekunden mit zwei Treffern die Hoffnung bei den Bianconeri zurückkehrte.

In der Folge suchte Lugano in den verbleibenden sieben Minuten vehement den Ausgleich, zumal die Thunerinnen in dieser Phase noch zweimal in Unterzahl agieren mussten.

In der 56. Minute verpasste Zimmermann mit einem Handgelenkschuss knapp neben das Tor die Entscheidung nur knapp. Diese gelang der Stürmerin dann doch noch: 22 Sekunden vor Schluss erlöste Zimmermann mit einem Shorthander ins leere Tor die Berner Oberländerinnen.

Nach dem Coup liegen die Thunerinnen als Vierte noch fünf Zähler hinter dem Leader aus Lugano. Die Punkte waren nach den zehn Partien aus der Qualifikation halbiert worden. Nach der Masterround, in der bis Mitte Februar ebenfalls zehn Runden ausgetragen werden, qualifizieren sich die Top 4 für die Playoffs.

red/pbt

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