Zufriedenheit beim EHC Adelboden

Der EHC Adelboden belegt in der 1.-Liga-Gruppe 2 den vierten Platz und schneidet damit besser ab als erwartet.

Der EHC Adelboden im Einsatz auf dem Eis (Archivbild).

Der EHC Adelboden im Einsatz auf dem Eis (Archivbild).

(Bild: Max Füri)

Reto Pfister

Peter Schranz ist zufrieden. «Wir spielen attraktives Eishockey, haben 23 Punkte und belegen den vierten Platz», sagt der Trainer des EHC Adelboden. Die Oberländer überraschen im bishe­rigen Saisonverlauf positiv. Obwohl sie immer wieder vom Verletzungspech gebeutelt werden.

Aktuell fallen Kaspar Schmid (Fussbruch, 6 Wochen out), Rui Zryd (Schulter), Terence Roth (Sehnenentzündung am Hand­gelenk) und Marco Gyger (schwere Hirnerschütterung) aus. Bei Letzterem ist gar nach der Konsultation eines Spezialisten gar fraglich, ob er die Karriere fortsetzen kann.

Dazu sind zwei Akteure mit B-Lizenz nur beschränkt verfügbar. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen die Argovia Stars konnte Adelboden nur mit 15 Feldspielern antreten, zeigte aber dennoch eine gute Leistung. Die Oberländer sind mit 23 Punkten in der 1.-Liga-Gruppe 2 auf dem vierten Platz klassiert. Halten sie diesen Rang, könnten sie die Playoff-Viertel­finals gar mit einem Heimspiel eröffnen.

Wenn es Dinge gibt, über die man im Skiort derzeit nicht glücklich ist, sind diese ausserhalb des Eisfelds zu finden. Bis 2020 wird der Klub sicher in der 1. Liga spielen, man ist allerdings mit einigen Versammlungsbeschlüssen nicht zufrieden. Adelboden wollte nur 24 Spiele in der Qualifikation, die Mehrheit der anderen Klubs hingegen 30.

Auch wurde entschieden, dass B-Lizenzen auch über zwei Ligen hinweg gelöst werden können (zum Beispiel A-Lizenz Swiss League/B-Lizenz 1. Liga). Adelboden fühlte sich bei diesen Beschlüssen übergangen und entschied sich als Reaktion darauf, nicht an den Qualifikationsspielen zum Schweizer Cup teilzunehmen.

Argovia bleibt vorne

Tabellarisch hat sich in der 1.-Liga-Gruppe 2 wenig verändert. Die Argovia Stars sind weiterhin Leader; sie scheinen Lyss und Zuchwil Regio im Kampf um die direkte Qualifikation für die Playoff-Halbfinals ernsthaft herausfordern zu können.

Berner Zeitung

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