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Knapper Sieg der Franzosen im WM-Halbfinal

Frankreich zitterte sich an der Rugby-WM in den Final. Die "Bleus" gewannen gegen das beherzt kämpfende Wales 9:8 und treffen am nächsten Sonntag im Endspiel auf Australien oder Gastgeber Neuseeland.

Vor 58'629 Zuschauern im Eden Park in Auckland erwischte die Überraschungsmannschaft aus Wales im ersten WM-Duell mit Frankreich den besseren Start und ging früh durch einen Strafkick von James Hook 3:0 in Führung (7.). Dann aber sah der walisische Teamcaptain Sam Warburton in der 18. Minute die Rote Karte, nachdem er einen Gegenspieler mit einem rüden Tackling ausgehebelt und zu Boden geschleudert hatte.

Nach diesem Vorfall sorgte Morgan Parra mit drei verwandelten Strafkicks (21., 35. und 51. Minute) für die Wende zugunsten der Franzosen, die in der Verteidigung sehr aggressiv zur Sache gingen. Im Angriff allerdings lieferte der zweimalige WM-Zweite (1987 und 1999) ein enttäuschendes Spiel ab, mit fortlaufender Spieldauer schlich sich zudem eine gewisse Nonchalance ein.

Nachdem Mike Phillips den einzigen Versuch des Spiels geschafft (59. ) und Wales auf 8:9 herangebracht hatte, verpasste Stephen Jones die Führung bei der fälligen Conversion, die zwei Punkte eingebracht hätte. Zudem verfehlte Leigh Halfpenny vier Minuten vor Schluss das Tor bei einem Strafkick nur um wenige Zentimeter (76.).

WM in Neuseeland. Halbfinals in Auckland. Am Samstag: Frankreich - Wales 9:8 (6:3). - Am Sonntag: Neuseeland - Australien (10.00 Uhr MESZ). - Final (am 23. Oktober in Auckland): Frankreich - Neuseeland/Australien (10.00 Uhr).

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