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Lambiel sichert Schweizer Olympia-Startplatz

Stéphane Lambiel hat die erste Hürde auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver locker übersprungen.

Mit dem souveränen Sieg am Olympia-Qualifikationswettkampf in Oberstdorf (De) sicherte er der Schweiz einen der sechs noch freien Quotenplätze. Lambiel lief in einer eigenen Kategorie: Mit 232,36 Punkten distanzierte er den zweitplatzierten Russen Iwan Tretjakow um mehr als 26 Punkte. Quasi als Zugabe übertraf er die von Swiss Olympic in den Selektionskriterien festgelegten 195 Punkte, die er noch ein zweites Mal erreichen muss.

Der zweifache Weltmeister präsentierte sich bereits in guter Form, obwohl er normalerweise alles andere als eine "Frühstarter" ist. Der Höhepunkt in seiner Tango-Kür war die Kombination Vierfach-Toeloop/Doppel-Toeloop/Doppel-Toeloop; am Vortag im Kurzprogramm war er beim Vierfachen noch gestürzt. Zudem stand er fünf Dreifach-Sprünge. Ein Fehler unterlief ihm beim Lutz, den er nur einmal drehte. Zudem war noch eine zweite Dreifach-Dreifach-Kombination geplant. "Es war eine sehr gute Leistung", freute sich Lambiel.

Die Schweizer Paarläufer Anais Morand/Antoine Dorsaz holten für die Schweiz ebenfalls einen Quotenplatz für Vancouver. Die erst 16-jährige Morand und der 20-jährige Dorsaz zeigten eine formidable Kür. Unter anderem präsentierten sie einen dreifachen Wurf-Lutz, den sie erst drei Wochen zuvor erstmals trainiert hatten. Der Mut zahlte sich aus. Mit dem Punktetotal von 151,49 verbesserten sie ihre Bestleistung um über 20 Zähler, diejenige in der Kür um mehr als 17. Da Swiss Olympic zweimal 135 Punkte (oder 130 an einem Junioren-GP) verlangt, haben Morand/Dorsaz das Olympia-Ticket praktisch auf sicher. Letztmals nahm 1964 mit den Berner Geschwistern Gerda und Ruedi Johner ein Schweizer Paar an Olympischen Spielen teil.

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