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Lausanne in der Europa-League-Gruppenphase

Lausanne-Sport hat es geschafft: Die Waadtländer stehen in der Gruppenphase der Europa League.

Der Challenge-League-Verein, der sich als Cupfinalist für den europäischen Wettbewerb qualifizierte, spielte im Rückspiel der letzten Qualifikationsrunde bei Lokomotive Moskau 1:1; das Hinspiel hatte ebenfalls 1:1 geendet. Im Penaltyschiessen setzte sich das Team von Martin Rueda 4:3 durch. Für die Waadtländer trafen vom Penaltypunkt Silvio, Carrupt, Tosi und Celestini. Nur Katz verfehlte das Ziel; auf Seiten der Russen verschossen zwei Spieler.

In der 17. Minute gelang dem Brasilianer Silvio im schlecht gefüllten Lokomotive-Stadion das wichtige 1:0 für Lausanne. Er traf nach einem Eckball mit dem Kopf. Die Russen, die seit sechs Partien ohne Sieg waren, erhöhten daraufhin das Tempo und kombinierten teilweise sehenswert. Vor allem über die Flanken spielten sich die Gastgeber öfters bis an die gegnerische Grundlinie durch, doch danach stellten sie sich zu umständlich an, um die disziplinierte und äusserst solidarisch auftretenden Schweizer zu überwinden. Erst in der 85. Minute landete ein abgefälschter Freistoss des ukrainischen Internationalen Alexander Alijew im Netz des tadellosen Lausanne-Keepers Anthony Favre und bedeutet die Verlängerung.

Offensiv konnte Lausanne-Sport nach dem 1:0 nur noch wenig zeigen. Das in dieser Saison noch ungeschlagene Schweizer Team konzentrierte sich auf die Verteidigung des knappen Vorsprungs und tat dies auf eindrückliche Art und Weise. Zweimal hatten die Waadtländer aber Glück: In der 26. Minute wegen eines sehr knappen Abseits und in der Schlussphase wegen eines Handspiels annulierte der mazedonische Schiedsrichter Stawrew jeweils einen Moskauer Treffer. Pech hatten sie dann beim 1:1 von Alijew und zu Beginn der Verlängerung, als Silvio einen Schuss aus 20 Metern knapp nebens Tor setzte. Es war die beste Torchance der wenig ereignisreichen Verlängerung.

Lausanne wird am Freitag seine Gegner in der Gruppenphase zugelost bekommen. Es winken Klubs vom Kaliber von Juventus Turin, Liverpool und Bayer Leverkusen.

Lokomotive-Stadion. - 11 053 Zuschauer. - SR Stawrew (Maz). - Tore: 17. Silvio 0:1. 85. Alijew 1:1. - Penaltyschiessen: Silvio 0:1, Alijew 1:1, Carrupt 1:2, Sytschew 2:2, Tosi 2:3, Loskow 3:3, Katz verschiesst (Pfosten), Schischkin verschiesst (Latte), Celestini 3:4, Maicon verschiesst (übers Tor).

Lokomotive: Guilherme; Schischkin, Rodolfo (68. Loskow), Basa, Janbajew; Alijew, Gatagow, Draman Traoré, Asatiani (46. Tarasow), Torbinski (77. Maicon); Sytschew.

Lausanne: Favre (92. Castejon); Youssouf Traoré, Katz, Meoli, Sonnerat; Carrupt, Celestini, Marazzi, Avanzini (78. Kilinc); Munsy (51. Tosi), Silvio.

Bemerkungen: Lausanne ohne Borges und Steuble (beide verletzt). 26. Tor von Draman Traoré aberkannt (Abseits). 83. Tor von Sytschew aberkannt (Handspiel). 92. Favre verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 72. Avanzini. 84. Sytschew (beide Foul).

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