Angelica Moser verpasst den Exploit

Sie hätte persönliche Bestleistung gebraucht und ist gescheitert: Die Stabhochspringerin kommt nicht über 4,50 Meter hinaus.

Kein Exploit: Angelica Moser scheidet im Stabhochsprung-Final aus.

Kein Exploit: Angelica Moser scheidet im Stabhochsprung-Final aus.

(Bild: Keystone)

Auf Juniorenstufe ist sie nahezu unschlagbar, bei den Erwachsenen reicht es allerdings nicht an die Spitze. Angelica Moser scheitert an der Leichtathletik-WM in Doha im Stabhochsprung-Final bei 4,70 Meter, weshalb die Titelentscheidung ohne sie stattfinden wird. Hätte die 21-Jährige die Marke geknackt, wäre es ihre persönliche Bestleistung geworden. Bisher liegt diese im Freien bei 4,61 Meter. Im dritten Versuch fehlte wenig, dennoch fiel die Latte.

«So eine Steigerung bin ich mir nicht gewohnt», sagte Moser danach im SRF. Die erste Hürde von 4,50 Metern zu schaffen, sei für sie schon ein grosser Erfolg gewesen. Dann direkt 20 Zentimeter überspringen zu müssen, sei hart gewesen, so Moser.

Für die junge Stabhochspringerin war es die erste WM-Teilnahme in der Elite. Sie wird sich nun ausserhalb der Top 10 klassieren. Gold gewann Anschelika Sidirowa mit einer Jahresbestleistung. Die Russin war die einzige, die 4,95 Meter übersprang, während die US-Amerikanerin Sandi Morris bei dieser Marke scheiterte und sich mit Silber begnügen musste.


Video: So geht Stabhochsprung

Angelica Moser erklärt in unserer Videoserie Sportslab die Eigenheiten des Stabhochsprungs. Video: Adrian Panholzer und Fabian Sanginés

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