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Lektionen für die Schweizer Teams

Nach sechs Tagen an den Curling-Europameisterschaften in Stavanger (No) haben die Schweizer Teams noch keine Medaille auf sicher. Vor den Playoffs setzt es sogar zwei deutliche Niederlagen ab.

Nach dem besten Start in Europameisterschaften aller Zeiten wurden die Schweizer Curler wieder zu Bescheidenheit gemahnt. Noch ist nichts gewonnen und nichts verloren. Beide Teams können im besten Fall noch Europameister werden, im schlimmsten Fall aber auch leer ausgehen. Aber die klaren Niederlagen dämpften auf jeden Fall die Euphorie, welche nach den Siegen in Serie aufgekommen war.

Das Frauen-Team um Mirjam Ott erlebte im letzten Vorrundenspiel gegen die Weltmeisterinnen aus Schottland ein Debakel. 3:13 stand es am Schluss - und Schluss war diesmal schon nach sieben Ends. Die Auswirkungen der Kanterniederlage sind auf den ersten Blick minimal. Eigentlich ging es nur darum, wer im Playoff-Spiel zwischen den beiden Teams vom Freitagnachmittag im ersten End über den Vorteil des letzten Steins verfügt. Aber nach dem 13:3 befinden sich die Schottinnen unbestritten (mental) im Vorteil. Und sollten die Britinnen gegen die Schweizerinnen erneut gewinnen, müsste das Team von Skip Mirjam Ott vier Stunden vor dem Halbfinal die dritte Niederlage hintereinander verarbeiten.

Männer in Halbfinal verwiesen

Auf den Boden zurückgeholt wurde vorerst auch das Männer-Team des CC Adelboden. Die Berner Oberländer hatten sich mit vier Siegen hintereinander noch ins obere Playoff gespielt. Dort erwiesen sich die Norweger jedoch als deutlich überlegen. Das 7:4-Schlussresultat schmeichelte am Ende den Schweizern sogar. Die EM-Gastgeber gingen im zweiten End mit einem Dreierhaus in Führung, wobei Norwegens Skip Thomas Ulsrud mit einem Fehlstein, wohl seinem einzigen am gesamten Abend, das Viererhaus vergab. Demgegenüber patzten die Schweizer öfter; insbesondere in der Startphase der Partie.

Aber auch für das Männer-Team ist noch nichts verloren. Im Halbfinal treffen sie am Freitagabend auf die Dänen, die sie während der Round Robin schon 5:4 besiegt haben.

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