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Lüthi auf dem Podest - Aegerter-Teamkollege kämpft um sein Leben

Freud und Leid beim Grand Prix von Misano: Tom Lüthi stieg als Dritter aufs Podest, Dominique Aegerters Teamkollege Shoya Tomizawa kämpft nach einem Sturz um sein Leben.

Aus Schweizer Sicht war sicherlich erfreulich, dass Lüthi seinen fünften Podestplatz der Saison feiern konnte und dass Aegerter als Achter zum besten Schweizer Resultat in der Moto2 Wesentliches beitrug. Den Sieg holte sich Toni Elias (Sp), dem der WM-Titel wohl nicht mehr zu nehmen sein wird. Dahinter folgte sein Landsmann Julian Simon, der neu WM-Zweiter ist. Weil der bisherige WM-Zweite Andrea Iannone (It) wegen eines Fehlstarts mit einer Boxen-Durchfahrt bestraft wurde und später aufgeben musste, bleibt Lüthi mit 124 Punkten WM-Dritter; vier Zähler hinter Simon.

Die drei Podestfahrer konnten sich über ihren sportlichen Erfolg aber nicht freuen: Shoya Tomizawa stürzte in der 12. Runde und wurde von dem hinter ihm fahrenden Scott Redding (Gb) überrollt. Der Japaner zog sich nach ersten Angaben schwere innere Verletzungen zu und musste ins Spital nach Cesena überführt werden. Der noch nicht 20-jährige Tomizawa kämpft derzeit um sein Leben.

In der 125-ccm-Klasse erreichte Randy Krummenacher im elften Rennen zum bereits achten Mal in diesem Jahr eine Top-Ten-Klassierung. Der 20-jährige Zürcher Oberländer beendete den Grand Prix von San Marino im 9. Rang. Krummenacher fuhr lange Zeit ein einsames Rennen. Von Startplatz 13 aus vermochte er sich nur unwesentlich zu verbessern. Er reihte sich in der 2. Runde auf Position 11 ein und blieb dort bis sieben Runden vor Schluss. Erst dann konnte er an die vor ihm liegenden Danny Webb (Gb) und Jonas Folger (De) aufschliessen und beide noch überholen.

Mit seinem sechsten Saisonsieg und dem 21. spanischen 125-ccm-Erfolg in Serie baute Marc Marquez seine Führung in der WM gegenüber Nicolas Terol von 4 auf 9 Punkte aus (197:188). Marquez gewann mit über zwei Sekunden Vorsprung vor seinen Landsleuten Terol und Efren Vazquez.

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