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14 Sauber-Punkte in verrücktem Rennen

Der GP von Australien endet mit einem Doppelsieg für Mercedes – und mit einem warmen Punkteregen für Sauber.

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Im ersten GP gleich Fünfter: Felipe Nasr sorgt für Jubel bei Sauber.
Im ersten GP gleich Fünfter: Felipe Nasr sorgt für Jubel bei Sauber.
Keystone
Das gewohnte Bild an der Spitze: Hamilton und Rosberg sind der Konkurrenz in den Mercedes-Boliden wieder einmal enteilt.
Das gewohnte Bild an der Spitze: Hamilton und Rosberg sind der Konkurrenz in den Mercedes-Boliden wieder einmal enteilt.
Reuters
Starker Einstand: Vettel schafft es als Dritter im ersten Rennen für Ferrari aufs Podest.
Starker Einstand: Vettel schafft es als Dritter im ersten Rennen für Ferrari aufs Podest.
Reuters
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Felipe Nasr als Fünfter und Marcus Ericsson als Achter haben dem Sauber-Team in Australien einen brillanten Saisonauftakt beschert. Lewis Hamilton siegte ungefährdet vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg.

Nasr und Ericsson sorgten für ein erfreuliches Ende dieses Wochenendes, das sich wegen des Rechtsstreits mit Giedo van der Garde für Sauber äusserst schlecht angelassen hatte. Der brasilianische Formel-1-Debütant und der Schwede sicherten dem Zürcher Rennstall die ersten WM-Punkte seit dem Finale im November 2013. In Brasilien war damals der Deutsche Nico Hülkenberg, der nun für Force India fährt, Achter geworden. Nun waren es Melbourne auf einen Schlag 14 Punkte. Dass zum Saisonauftakt lediglich elf Fahrer im Klassement aufscheinen, schmälert die Vorstellung des Sauber-Duo in keiner Weise.

Die Fahrer von Mercedes feierten einen überlegenen Doppelerfolg. Der aus der Pole-Position gestartete Hamilton gewann vor Nico Rosberg, der in Melbourne im vergangenen Jahr dominiert hatte. Für Hamilton war es der zweite Sieg in Australien nach 2008 und der 34. in der Formel 1. Mit Rang 3 gab Sebastian Vettel einen gelungenen Einstand als Fahrer von Ferrari. Der Deutsche traf mit einem Rückstand von über 34 Sekunden auf Hamilton im Ziel ein.

Schon kurz nach dem Start war das Rennen durch den Safety-Car neutralisiert worden. Nach einer Berührung mit dem Auto mit Nasr drehte sich Pastor Maldonado im Lotus von der Strecke, schlug in den Leitplanken ein und blieb mit stark beschädigtem Wagen stehen.

Das nach dem Forfait des Teams Manor ohnehin nur 18 Fahrer umfassende Starterfeld war schon vor dem Start weiter ausgedünnt worden. Der Finne Valtteri Bottas konnte wegen seiner akuten Rückenbeschwerden, die sich schon tags zuvor während des Qualifyings bemerkbar gemacht hatten, im Williams nicht starten. Der Däne Kevin Magnussen, als Ersatz für den rekonvaleszenten Spanier Fernando Alonso zum Einsatz nach Australien gereist, blieb im McLaren wegen streikendem Motor auf dem Weg in die Startaufstellung ebenso stehen wie der Russe Daniil Kwjat im Red Bull.

Melbourne. Grand Prix von Australien. Das Schlussklassement: 1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes. 2. Nico Rosberg (De), Mercedes, 1,3 Sekunden zurück. 3. Sebastian Vettel (De), Ferrari, 34,5. 4. Felipe Massa (Br), Williams, 38,1. 5. Felipe Nasr (Br), Sauber, 90,1. 6. eine Runde zurück: Daniel Ricciardo (Au), Red Bull. 7. Nico Hülkenberg (De), Force India. 8. Marcus Ericsson (Sd), Sauber. 9. Carlos Sainz (Sp), Toro Rosso. 10. Sergio Perez (Mex), Force India. 11. Jenson Button (Gb), McLaren. - 15 Fahrer gestartet. Ausgeschieden: Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari; Romain Grosjean (Fr), Lotus; Max Verstappen (Ho), Toro Rosso; Pastor Maldonado (Ven), Lotus. - Nicht gestartet: Valtteri Bottas (Fi), Williams (Rückenschmerzen); Daniil Kwjat (Russ), Red Bull (Motor); Kevin Magnussen (Dä), McLaren (Motor).

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