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Der perfekte Tag für Vettel und Red Bull

Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel gewinnt den Grand Prix von Südkorea und löst Ferrari-Fahrer Fernando Alonso als WM-Leader ab.

Auf dem Höhenflug: Sebastian Vettel und das Red-Bull-Team sind momentan nicht zu bremsen.
Auf dem Höhenflug: Sebastian Vettel und das Red-Bull-Team sind momentan nicht zu bremsen.
Keystone

Sebastian Vettel gelang das entscheidende Überholmanöver gegen seinen von der Poleposition gestarteten Teamkollegen Mark Webber bereits in der ersten Kurve nach dem Start. In der Folge fuhr der 25-jährige Deutsche ungefährdet seinem dritten Sieg de suite und dem 25. seiner Karriere insgesamt entgegen. Der Australier Webber sorgte als Zweiter für den ersten Doppelsieg für Red Bull in diesem Jahr.

Fernando Alonso konnte den Schaden als Dritter in Grenzen halten, musste jedoch gleichwohl von hinten mitansehen, wie ihm Vettel die WM-Führung entriss. Der Weltmeister der vergangenen beiden Jahre liegt nun – bei noch vier ausstehenden Rennen – sechs Punkte vor dem Spanier. Beste Werbung für eine Weiterbeschäftigung bei Ferrari lieferte erneut Felipe Massa. Der Brasilianer klassierte sich hinter Teamkollege Alonso im 4. Rang.

Kobayashis ungestümer Start

Für Kamui Kobayashi waren die Chancen auf Punktezuwachs bereits kurz nach dem Start dahin. Der Japaner, vor Wochenfrist in Suzuka hervorragender Dritter, machte sich das Rennen selbst kaputt, indem er auf Jenson Button auffuhr, sich dabei den eigenen Frontflügel demolierte und einen Reifenschaden erlitt. Derweil sich Kobayashi an die Box retten konnte, musste Button das Rennen wegen dieser Kollision vorzeitig aufgeben. Dass der Sauber-Fahrer später eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt bekam, spielte letztlich keine Rolle mehr. Nach einem Drittel des Rennens musste er das Rennen aufgeben.

Der von Position 12 gestartete Sergio Pérez erwischte einen guten Start und kämpfte sich zwischenzeitlich in die Punkteränge vor. Nach dem ersten Boxenstopp zeichnete sich jedoch bereits ab, dass es für Sauber ein schwieriges Rennen werden würde. Am Ende belegte Pérez Platz 11. Auch Mercedes, Saubers Konkurrent um Platz 5 in der Teamwertung, blieb in Südkorea ohne Punkte.

si/fal

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