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Der Tag, an dem der Formel-1-Held starb

5. September 1970: Jochen Rindt verunfallt in Monza mit seinem Lotus 72 tödlich. Es ist der Tag, an dem der Formel-1-Held stirbt und die Legende geboren wird. Der renommierte GP-Fotograf Rainer Schlegelmilch, «das Auge der Formel 1», erinnert sich.

«Bis zu Jochens Tod am Samstagnachmittag war es ein ganz normales Wochenende. Ich habe noch gesehen, wie er sich mit seiner Frau Nina unterhalten hat, die auf der Boxenmauer sass, dann ist er zum Auto gegangen, hat den Helm aufgesetzt und ist weggefahren. Das sind die letzten Bilder, die ich von ihm im Kopf habe», sagt Rainer Schlegelmilch im Gespräch mit Redaktion Tamedia.

Wenig später nahm die Tragödie ihren Lauf: Wegen einer gebrochenen Bremswelle geriet Rindts Lotus beim Anbremsen der Parabolica-Kurve ins Schleudern, prallte mehrmals gegen die Streckenbegrenzung und zerschellte schliesslich. Die Beine des grossen österreichischen Grand-Prix-Piloten ragten aus dem Wrack heraus. Auf dem Weg ins Krankenhaus starb er. Als Todesursache stellten die Ärzte eine zerrissene Luftröhre und einen eingedrückten Brustkorb fest.

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