«Die beste Antwort, die wir geben konnten»

Sauber-Chefin Monisha Kaltenborn stellt ihrem Team nach dem turbulenten Wochenende in Australien ein fantastisches Zeugnis aus.

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Dass ihr Rennstall nach dem ersten Saisonrennen in der Konstrukteurs-WM Platz 3 belegen würde, hätte sich Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn wohl nicht einmal träumen lassen. Umso glücklicher war sie nach dem verrückten Rennen und der vorhergehenden Posse um Giedo van der Garde über die Ränge 5 und 8 der beiden neuen Piloten Felipe Nasr und Marcus Ericsson.

«Ich bin noch etwas aus der Fassung. Das war ein ausgezeichnetes Rennen. Wirklich eine ganz tolle Leistung. Das ist die beste Antwort, die wir nach diesem Wochenende geben konnten», sagte Kaltenborn im Interview mit dem ORF. «Die beiden Fahrer haben das wirklich ganz toll gemacht. Auch das Überholmanöver am Schluss von Marcus war beeindruckend. Ich bin wirklich sehr stolz auf die gesamte Mannschaft. Besser hätten wir es nicht machen können.»

«Wenn man so ein Resultat im ersten Rennen erzielt, ist es wie ein Traum, der wahr wird. Man kann solche Ergebnisse nicht erwarten. Wir wussten und wir hofften, dass wir besser sind als 2014», konstatierte Kaltenborn später. «Unsere Ingenieure haben einen sehr guten Job bei der Antriebseinheit gemacht und wenn man das dann auch auf Chassis-Seite hinbekommt, hat man ein deutlich besseres Paket.»

Auf Twitter vermeldete das Sauber-Team: «Was für ein grossartiges Rennen für uns! Felipe auf P5, Marcus auf P8. Glückseligkeit rundherum.»

Giampaolo Dall’Ara, der leitende Sauber-Ingenieur an der Rennstrecke, war ebenfalls in Feierlaune: «Das war ein herausragender Sonntag mit entsprechendem Resultat. Unser Rennen lief ohne nennenswerte Probleme ab. Felipe hat mit der ursprünglich festgelegten Strategie einen exzellenten Job gemacht hat – beim Überholen von Konkurrenten und bei der Verteidigung seiner Position gegen Daniel Ricciardo. Er fuhr vom Start bis ins Ziel ein grossartiges Rennen. In seinem ersten Formel-1-Grand-Prix überhaupt Rang 5 zu erreichen, ist aussergewöhnlich.»

«Das Team hat mich wirklich gut vorbereitet. Wir haben ja nicht mal einen Simulator», konstatierte Nasr nach seinem grossartigen ersten GP. «Ich bespreche viel mit meinen Ingenieuren, um mir die Abläufe zu merken, die Kommunikation, das Prozedere, und wie alles funktioniert. Ich war wirklich bereit dafür, deswegen wurde sich auch im Rennen nicht überrascht.»

ak

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