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Ein Film erweckt Senna wieder zum Leben

Ayrton Sennas Ruf als talentiertester Pilot der Formel-1-Geschichte ist auch 16 Jahre nach seinem Tod ungebrochen. Der britische Regisseur Asif Kapadia hat das kurze und bewegte Leben des Brasilianers in einem dokumentarischen Kinofilm nachgezeichnet.

Die cineastische Hommage an den dreifachen Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna, die Anfang Monat im Rahmen des Grand Prix von Brasilien ihre Premiere feierte, besteht ausschliesslich aus Original-Filmmaterial. «Wir mussten diese unglaubliche Karriere in 100 Minuten unterbringen», schildert Regisseur Asif Kapadia die Hauptschwierigkeit des Unterfangens gegenüber dem Fachportal Motorsport-total.com. «Wir mussten also entscheiden, was wir genau nehmen. Ayrton war in Brasilien sehr gross, er wurde seit seinen Kartzeiten von Kameras verfolgt. Dazu gab es die ganzen Formel-1-Bilder. Wir wollten so weit wie möglich Ayrton selbst die Geschichte erzählen lassen.»

Die Idee, den Film mit Sennas tödlichem Unfall am 1. Mai 1994 in Imola beginnen zu lassen, verwarf Kapadias Crew bald einmal. «Zuerst wollten wir die drei Tage in Imola erzählen und Rückblicke einbauen. Aber das wäre ein negativer Film gewesen und das wäre nicht richtig gewesen. Ein Film über sein Leben ist viel besser als einer über seinen Tod», erklärt Drehbuch-Autor und Senna-Kenner Manish Pandey.

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