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«Es geht hier um meine Karriere»

Noch hat Dominique Aegerter kein Team und keine Maschine für die nächste Saison. Er spricht über geplatzte Deals und die Geldsuche, über spendable Fans und hektische Tage.

Schwierige Zeiten: Der 27-jährige Dominique Aegerter kämpft um seine Moto-2-Zukunft. Bild: Marcel Bieri
Schwierige Zeiten: Der 27-jährige Dominique Aegerter kämpft um seine Moto-2-Zukunft. Bild: Marcel Bieri

Fahren Sie 2018 weiter ­Moto-2-Rennen?Dominique Aegerter (schmunzelt): Es ist zwar nicht lustig, aber das ist eine coole Startfrage. Ich hoffe es sehr. Und ich bin optimistischer als vor ein paar Tagen.

Der britische Investmentbanker David Pickworth hatte versprochen, Ihre nächste Saison zu ­finanzieren. Mit Geld aus Russland. Pickworth geniesst in der Branche einen schlechten Ruf, er gilt als Bluffer. Schrillten da nicht alle Alarmglocken?Natürlich waren wir vorsichtig. Doch er versicherte, dass das Geld vorhanden sei, wir hätten uns kurz vor Weihnachten in Wien zur Vertragsunterschrift treffen wollen. Mein Team Kiefer Racing und KTM waren stets skeptisch, deshalb verfolgten wir selbstverständlich einen Plan B.

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