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Hamilton ist Red Bull nicht gut genug

Red-Bull-Teamchef Christian Horner favorisiert für die Nachfolge von Mark Webber einen Fahrer aus dem eigenen Nachwuchskader. Das Traumduo Vettel/Hamilton bleibt wohl eine Utopie.

Unerwünscht: Für Red Bull ist McLaren-Pilot Lewis Hamilton kein Thema.
Unerwünscht: Für Red Bull ist McLaren-Pilot Lewis Hamilton kein Thema.
Keystone
Verschwommene Eindrücke: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel weiss noch nicht, wo er und sein Team stehen.
Verschwommene Eindrücke: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel weiss noch nicht, wo er und sein Team stehen.
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Crashpilot: Felipe Massas Ferrari hängt nach einem Unfall in der Luft.
Crashpilot: Felipe Massas Ferrari hängt nach einem Unfall in der Luft.
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Lewis Hamilton, dessen Vertrag bei McLaren zum Saisonende ausläuft, war unmittelbar vor dem Jahresauftakt vom Sonntag in Melbourne bei Mercedes und Red Bull im Gespräch. Eine der beiden Optionen hat sich nun wohl zerschlagen, denn das Weltmeister-Team hat offenbar kein Interesse am teuren Engländer, der in der vergangenen Saison bei McLaren nur noch die Nummer 2 hinter Jenson Button war.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner erklärte, es werde ein Fahrer aus dem eigenen Nachwuchskader nachrücken, falls sich der 35-jährige Mark Webber Ende Saison zum Rücktritt entschliessen sollte. «Ich finde es nur logisch, dass man ein Eigengewächs und keinen externen Fahrer holt, wenn man Talente wie Sebastian Vettel hervorgebracht hat», sagte Horner. Die Webber-Nachfolge sei aber ohnehin noch nicht aktuell.

Hoffnung auf das zweite Red-Bull-Cockpit dürfen sich vor allem der Australier Daniel Ricciardo und der Franzose Jean-Eric Vergne machen. Sie stehen bei Toro Rosso unter Vertrag. «Sie sind die beiden aufregendsten Talente, die in den letzten Jahren in den unteren Serien gefahren sind», findet Horner. «Jetzt haben sie die Chance, sich im Kopf-an-Kopf-Duell zu messen und die Investitionen in sie zu rechtfertigen.» Der Spanier Jaime Alguersuari und der Waadtländer Sébastien Buemi konnten dies nicht, sie mussten beim B-Team von Red Bull Ende 2011 gehen. Buemi ist nun Testpilot für Vettel und Webber.

Der erste Trainingstag in Melbourne, wo am Sonntag die Saison mit dem Grand Prix von Australien eröffnet wird, verlief für Red Bull derweil unbefriedigend. «Ich habe mich im Auto überhaupt nicht wohl gefühlt. Erst am Nachmittag ging es etwas besser. Bei diesen Bedingungen ist es aber immer schwierig, sehr viele Runden zu drehen», sagte Vettel, der bei mehrheitlich nasser Strecke nur auf den Rängen 11 und 10 landete. Der Deutsche kann sich damit trösten, dass die Zeiten des Freitagstrainings im Allgemeinen wenig aufschlussreich sind. Die Karten werden wohl erst am Samstag im Qualifying auf den Tisch gelegt.

Melbourne. Grand Prix von Australien. Freies Training. Erster Teil: 1. Jenson Button (Gb), McLaren, 1:27,560 (218,031 km/h). 2. Lewis Hamilton (Gb), McLaren, 0,245 Sekunden zurück. 3. Michael Schumacher (De), Mercedes, 0,675. 4. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 0,800. 5. Mark Webber (Au), Red Bull, 0,907. 6. Nico Rosberg (De), Mercedes, 1,123. 7. Daniel Ricciardo (Au), Toro Rosso, 1,348. 8. Pastor Maldonado (Ven), Williams, 1,855. 9. Kimi Räikkönen (Fi), Lotus, 2,005. 10. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber, 2,162. 11. Sebastian Vettel (De), Red Bull, 2,230. 12. Nico Hülkenberg (De), Force India, 2,305. 13. Paul di Resta (Gb), Force India, 2,321. 14. Bruno Senna (Br), Williams, 2,393. 15. Sergio Perez (Mex), Sauber, 2,564. 16. Romain Grosjean (Sz/Fr), Lotus, 2,955. 17. Heikki Kovalainen (Fi), Caterham, 3,026. 18. Felipe Massa (Br), Ferrari, 3,183. 19. Jean-Eric Vergne (Fr), Toro Rosso, 3,618. 20. Witali Petrow (Russ), Caterham, 4,423. 21. Timo Glock (De), Marussia, 7,170. 22. Charles Pic (Fr), Marussia, 12,696. Ohne Zeit: Narain Karthikeyan (Ind), HRT. - 23 Fahrer im Training. - Nicht gestartet: Pedro de la Rosa (Sp), HRT.

Zweiter Teil:1. Schumacher 1:29,183 (214,063 km/h). 2. Hülkenberg 0,109. 3. Perez 1,016. 4. Alonso 1,158. 5. Kobayashi 1,526. 6. Di Resta 2,283. 7. Massa 2,322. 8. Kovalainen 2,749. 9. Rosberg 3,001. 10. Vettel 3,011. 11. Webber 3,113. 12. Glock 3,449. 13. Petrow 3,584. 14. Grosjean 3,639. 15. Button 3,856. 16. Hamilton 4,069. 17. Maldonado 4,925. 18. Räikkönen 5,092. 19. Senna 5,129. 20. Vergne 5,302. 21. Ricciardo 5,421. 22. Pic 5,587. 23. Karthikeyan 13,444. Ohne Zeit: 24. De la Rosa. - 24 Fahrer im Training.

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