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Lüthi: «Auf die Zähne beissen»

Der Berner 250-ccm-Fahrer Tom Lüthi startet nur von Position 14 zum GP von Malaysia.

Starke Schmerzen in der linken Hand hindern ihn an Höchstleistungen: Tom Lüthi.
Starke Schmerzen in der linken Hand hindern ihn an Höchstleistungen: Tom Lüthi.
Keystone

Die vier Schweizer Fahrer in der Strassen-WM hatten für die Rennen in Sepang (Malaysia), die in der Nacht auf heute stattfanden, eine ungünstige Ausgangslage. Weder Tom Lüthi (14. Startposition) in der 250-ccm-Klasse, noch die 125er-Fahrer Dominique Aegerter (22.), Randy Krummenacher (32.) und Bastien Chesaux (34.) konnten im Abschlusstraining ihre am Freitag erzielten Rundenzeiten verbessern.

In dieser Saison startete Lüthi bisher einzig auf dem ungeliebten Sachsenring von so weit hinten. Doch der Aprilia- Werkfahrer verspürte am zweiten Trainingstag zum GP von Malaysia wie schon am Freitag starke Schmerzen in der verletzten Hand. «Es war wieder ein schwieriger Tag, die Hand störte mich bei jeder Bewegung. Ausserdem regnete es im freien Training stark und ich konnte das Motorrad nicht wie geplant abstimmen. Im Abschlusstraining wars zum Glück trocken, doch die Verhältnisse trotzdem nicht ideal. Nur ganz wenige Fahrer konnten sich verbessern», sagte Lüthi. Schnellster in der Abrechnung der zwei Qualifikationstrainings war der Japaner Hiroshi Aoyama (KTM).

Fürs Rennen (Start 06.15 Uhr MESZ) glaubte der 125-ccm- Weltmeister von 2005 bereits gestern nicht an ein «Wunder, das für ein Topresultat nötig wäre.» Er werde wegen der leidigen Situation mit der Hand auf die Zähne beissen müssen, so Lüthi, der an beiden Trainingstagen häufig in der mobilen Klinik gleich neben der Strecke anzutreffen war.

6. Startreihe für Aegerter

In der 125-ccm-Kategorie gelang keinem der 34 Fahrer ein Verbesserung der Zeit vom Vortag, da es in Sepang bis kurz vor Beginn des Abschlusstrainings regnete. Der Italiener Andrea Iannone (Aprilia) musste so nicht mehr um seine erste Pole-Position bangen.

Im aussagekräftigeren, weil trockenen freien Training am Morgen deutete Dominique Aegerter (Derbi) an, dass der 22. Startplatz nicht seinen wahren Möglichkeiten entspricht. Als Neunter verlor der Berner, dessen kleiner Finger an der rechten Hand lädiert ist, weniger als eine Sekunde auf die Spitzenfahrer.

Auch Randy Krummenacher (KTM) fuhr im Vergleich zum ersten Qualifying, als er technische Probleme hatte, deutlich besser. Der Zürcher konnte als 26. seinen Rückstand von fünf auf zweieinhalb Sekunden senken. Auf nasser Strecke im Abschlusstraining hatten aber weder Aegerter, noch Krummenacher eine Chance, sich zu steigern. «Mit einem guten Start und danach zwei aggressiven Runden liegen vielleicht trotzdem noch zwei, drei Punkte drin», hofft Krummenacher.

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