Lüthi holt sich vierten Sieg in Le Mans

Moto2-Fahrer Tom Lüthi rückt mit seinem Sieg in Le Mans in der WM auf Rang 2 vor.

Vor fast genau zehn Jahren hatte Lüthi in Le Mans sein erstes Rennen gewonnen: Tom Lüthi.

Vor fast genau zehn Jahren hatte Lüthi in Le Mans sein erstes Rennen gewonnen: Tom Lüthi.

(Bild: Keystone)

Der Schweizer Moto2-Fahrer Tom Lüthi feiert mit einer grandiosen Leistung im GP von Frankreich seinen vierten Sieg in Le Mans, seinen insgesamt zehnten. Der 28-jährige Emmentaler startete von der sechsten Position aus sehr gut und übernahm schon in der zweiten Runde Rang zwei. Als der 125er-Weltmeister von 2005 drei Runden später seinen französischen Kalex-Rivalen Johann Zarco überholte, konnten sich die drei härtesten Verfolger nicht mehr im Windschatten halten.

Nach 26 Runden auf der 4,185 km langen Strecke überquerte Lüthi die Ziellinie mit 1,767 Sekunden Vorsprung auf Weltmeister Tito Rabat. Johann Zarco als Dritter lag 3,760 Sekunden zurück, Sam Lowes als Vierter 4,076 Sekunden. Vor fast genau zehn Jahren hatte Lüthi auf dieser Strecke sein erstes Rennen gewonnen, zwei weitere Triumphe folgten 2006 und 2012.

Aegerter wird Zehnter, Krummenacher Zwölfter

In der WM rückte der nun zehnfache GP-Sieger nach seinem 203. WM-Rennen auf Rang zwei vor und liegt nach fünf Rennen 21 Punkte hinter Zarco. Als Dritter folgt der Deutsche Jonas Folger (57 P.), der wie Pole-Mann Alex Rins durch Sturz ausschied.

Von den vier anderen Schweizern erreichten Dominique Aegerter als Zehnter (19,531 zurück) und Randy Krummenacher als Zwölfter (29,646) zum dritten mal im fünften Saisonrennen WM-Punkte und zugleich ihre beste Klassierungen in diesem Jahr. Robin Mulhauser beendete das Rennen im 20. Rang, Rookie Jesko Raffin wurde 24.

Ein verrückte Aufholjagd zeigte im Moto3-Rennen WM-Leader Danny Kent. Der 21-jährige Brite kämpfte sich von Startplatz 31 bis auf Rang 4 vor und verpasste seinen vierten Sieg in Serie nur 0,693 Sekunden. Valentino-Rossi-Schützling Romano Fenati siegte vor seinen italienischen Landsleuten Enea Bastianini und Francesco Bagnaia.

si

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