Lüthi in Jerez in der zweiten Reihe

Der Berner fuhr im Qualifiying zum GP von Spanien auf den starken 4. Rang. Nicht wirklich vorwärts kam Dominique Aegerter.

Diesmal in der 2. Startreihe: Tom Lüthi.

Diesmal in der 2. Startreihe: Tom Lüthi.

(Bild: Keystone)

Tom Lüthi erlebte im Qualifying zum GP von Spanien in Jerez de la Frontera eine weitere Steigerung: Der 28-jährige Emmentaler fuhr auf den 4. Rang und wird im Rennen vom Sonntag (12.20 Uhr) somit aus der vierten Reihe starten. Schon vor zwei Wochen in Argentinien hatte Lüthi im Zeittraining aufgetrumpft und den dritten Platz erreicht. Im Rennen konnte er nicht an diese Leistung anknüpfen.

Das soll diesmal anders werden, und die Leistung dürfte für weitere Zuversicht sorgen. Der Berner fand sich bei sommerlich heissen Bedingungen auf der Rundstrecke in Andalusien immer besser zurecht. Am Freitag hatte er sich noch darüber beklagt, dass er ständig am Limit fahren müsse und sich weiterhin unwohl fühle auf dem neuen Kalex-Chassis.

Im freien Training vom Samstagvormittag legte er dann eine starke Zeit hin und freute sich hinterher darüber, dass es gelungen sei, das Motorrad richtig abzustimmen. Dem folgte schliesslich der konstant gute Auftritt im Qualifying. 0,385 Sekunden fehlten ihm auf Tagessieger Esteve Rabat, nur 58 Tausendstel für die Frontreihe.

Aegerter nach hinten durchgereicht

Nur einen kleinen Aufwärtstrend war bei Dominique Aegerter zu erkennen. Lüthis Teamkollege, der nach dem Chassiswechsel mit noch mehr Problemen zu kämpfen hat, fuhr seine schnellste Runde gleich zu Beginn des Qualifyings und wurde anschliessend Rang für Rang nach hinten gereicht. Am Ende klassierte er sich auf dem 16. Platz – Startreihe 6. Nur zwei Plätze neben ihm wird Randy Krummenacher ins Rennen gehen. Der Zürcher Oberländer befand sich gar auf Top-10-Kurs, ehe er bei abgelaufener Uhr in der letzten Kurve stürzte.

Im Zeittraining der MotoGP-Klasse war Jorge Lorenzo der Schnellste. Der Spanier setzte sich vor Marc Márquez auf die Poleposition. Der Titelverteidiger hatte aber trotzdem Grund zur Freude: Sein gebrochener Finger behinderte ihn nicht allzu sehr, zudem gelang es ihm, Altmeister Valentino Rossi zu distanzieren. Der «Doktor» wird als Fünfter ins Rennen gehen.

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