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Nico Rosberg krönt sich zum Weltmeister

Der Deutsche behält die Nerven und krallt sich mit Platz 2 verdientermassen den ersten WM-Titel. Hamiltons Sieg ändert nichts daran. Sauber holt sich Platz 10 in der Team-Wertung.

Abschied auf dem Gipfel: Nico Roserg (l.) erringt vor seinem Team-Kameraden Lewis Hamilton am GP von Abu Dhabi den Weltmeistertitel. (27. November 2016)
Abschied auf dem Gipfel: Nico Roserg (l.) erringt vor seinem Team-Kameraden Lewis Hamilton am GP von Abu Dhabi den Weltmeistertitel. (27. November 2016)
Kamran Jebreili, Keystone
Rosberg oder Hamilton: Alles dreht sich um die beiden. Der Deutsche braucht einen Platz auf dem Podium, um unabhängig vom Ergebnis von Hamilton den ersten Titel zu sichern.
Rosberg oder Hamilton: Alles dreht sich um die beiden. Der Deutsche braucht einen Platz auf dem Podium, um unabhängig vom Ergebnis von Hamilton den ersten Titel zu sichern.
Mark Thompson/Getty Images
Schöne Geste: Die einstigen besten Freunde sind in ihrer Zeit bei Mercedes zu grossen «Rivalen» geworden. Aber gegenseitiger Respekt und Achtung sind geblieben.
Schöne Geste: Die einstigen besten Freunde sind in ihrer Zeit bei Mercedes zu grossen «Rivalen» geworden. Aber gegenseitiger Respekt und Achtung sind geblieben.
Clive Mason/Getty Images
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Platz 2 genügte dem Mercedes-Fahrer, um die Gesamtwertung mit 385:380-Punkten zu gewinnen. 34 Jahre nach seinem Vater Keke Rosberg lässt er sich nach der 67. Formel-1-Saison zum 33. Weltmeister krönen. Als erster Weltmeister-Sohn konnte sich Damon Hill 1996, ebenfalls 34 Jahre nach Papa Graham, zum Titel gratulieren lassen.

Dreht sich vor Freude im Kreis: Nico Rosberg feiert seinen WM-Titel in Abu Dhabi. Video: Reuters

Kein Happy End trotz Sieg

Titelverteidiger Lewis Hamilton tat im letzten Rennen zwar alles, was er tun konnte, um zum vierten Mal Weltmeister werden zu können: Der 31-jährige Brite siegte von der Pole-Position aus, feierte seinen 53. GP-Sieg, den zehnten in dieser Saison und den vierten in Serie.

Doch das alles nützte nichts mehr, weil die Konkurrenz trotz Hamiltons "Brems-Taktik" zum Ende des Rennens, als er auffallend langsame Runden drehte, nicht mehr in die Titel-Entscheidung eingreifen konnte. Hinter dem Mercedes-Duo kamen Sebastian Vettel im Ferrari als Dritter und Max Verstappen im Red-Bull-Renault als Vierter ebenfalls mit weniger als zwei Sekunden Rückstand ins Ziel.

«Die letzten Runden haben keinen Spass gemacht!»

Rosberg sagte in seinem ersten Interview auf dem Siegerpodest: "Ich bin einfach nur happy. Die letzten Runden haben zwar keinen Spass gemacht, aber es ist ja aufgegangen. Ich widme diesen Titel meiner Frau und meiner Tochter."

Hamiltons erste Reaktion: "Ich tat, was ich tun musste. Es hat nicht gereicht. Wir hatten positive und negative Seiten in dieser Saison im Team. Und ich bin stolz auf meine zehn Erfolge in diesem Jahr."

Platz 10 in der Team-Wertung für Sauber

Marcus Ercisson und Felipe Nasr aus dem Sauber-Ferrari-Team beendeten das Rennen auf den Rängen 15 und 16. Der Hinwiler Rennstall lief aber nie Gefahr, den 10. Teamrang, der rund 20 Millionen Franken wert ist, gegenüber Manor-Ferrari noch zu verlieren. Dessen Fahrer Esteban Ocon (13.) und Pascal Wehrlein (14.) klassieren sich ebenfalls weit hinter den Punkterängen.

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