Zum Hauptinhalt springen

Rosberg siegt und ist wieder WM-Leader

Nico Rosberg übernimmt wieder die WM-Führung. Der deutsche Formel-1-Pilot gewinnt in Monaco 9 Sekunden vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Sauber geht erneut leer aus.

Die Nase wieder vorne: Mercedes-Pilot Nico Rosberg (v.) gewinnt den GP von Monaco überlegen vor Markenkollege Lewis Hamilton. Damit überholt der deutsche Formel-1-Pilot den Briten wieder in der Fahrerwertung und führt das WM-Zwischenklassement an.
Die Nase wieder vorne: Mercedes-Pilot Nico Rosberg (v.) gewinnt den GP von Monaco überlegen vor Markenkollege Lewis Hamilton. Damit überholt der deutsche Formel-1-Pilot den Briten wieder in der Fahrerwertung und führt das WM-Zwischenklassement an.
Keystone
Rosberg darf zum zweiten Mal de suite in seiner Heimat den Siegerpokal vom Fürstenpaar empfangen. Die Freude...
Rosberg darf zum zweiten Mal de suite in seiner Heimat den Siegerpokal vom Fürstenpaar empfangen. Die Freude...
Keystone
...in der Teamwertung vom finanziell schwer angeschlagenen Marussia-Team überholen lassen. Der Franzose Jules Bianchi fährt sensationell auf Rang 8 und holt vier WM-Punkte.
...in der Teamwertung vom finanziell schwer angeschlagenen Marussia-Team überholen lassen. Der Franzose Jules Bianchi fährt sensationell auf Rang 8 und holt vier WM-Punkte.
Keystone
1 / 8

Im Qualifying hatte sich Nico Rosberg die Pole-Position mit einem (unbestraften) Verbremser gesichert, der verhinderte, dass die Konkurrenten schnellere Zeiten fahren konnten. Wie wichtig der beste Startplatz im 3,34 km langen Strassenlabyrinth in Monte Carlo ist, bewies auch das heutige Rennen. Mercedes-Fahrer Rosberg feierte einen Start-Ziel-Sieg und entthronte damit Stallgefährte Hamilton wieder an der Spitze mit jetzt zwei Zählern Vorsprung.

Der Blondschopf war in keiner Phase gross gefährdet, von seinem Teamrivalen überholt werden zu können. Im Gegenteil: Der Brite, 2008 Weltmeister mit McLaren, musste am Ende der 78 Runden gar aufpassen, dass nicht noch Daniel Ricciardo im Red Bull den fünften Mercedes-Doppelsieg verhinderte.

Sauber kommt nicht vom Fleck

Eine erste Safety-Car-Phase gabs schon nach einer Runde nach einem Crash zwischen Jenson Button im McLaren-Mercedes und Sergio Pérez im Force India, der das Rennen aufgeben musste. Das zweite Mal musste der Safety Car nach 25 Runden raus, verantwortlich dafür war Adrian Sutil. Der deutsche Sauber-Fahrer donnerte ausgangs Tunnel in die Leitplanken und musste seinen C33 in der Hafenschikane an jenem Ort stehen lassen, wo 1994 Sauber-Fahrer Karl Wendlinger schwer verunglückt war.

Ein Opfer des Sutil-Unfalls war der finnische Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen, der sich an einem Sauber-Wrackteil einen Reifen aufschlitzte und vom dritten auf den letzten Rang zurückfiel, am Ende auf Rang 12 lag. Bei seiner Aufholjagd war mit Esteban Gutiérrez der zweite Sauber-Fahrer lange Zeit Endstation, der wegen «ungenauer Einnahme der Startposition» mit einer fünfsekündigen Stop-and-Go-Strafe belegt worden war.

Doch in der 61. Runde schied der Mexikaner nach einem Konzentrationsfehler ausgangs Rascasse-Kurve an achter Stelle liegend aus. Doppelt bitter: Statt die ersten vier WM-Zählern in dieser Saison für den Hinwiler Rennstall zu gewinnen, erbte ausgerechnet das finanziell schwer angeschlagene Marussia-Team dank des 8.. Ranges vom Franzosen Jules Bianchi vier WM-Punkte, die ersten seit dem Einstieg in die Formel 1 im Jahr 2010.

Für Vettel ist der Titelkampf praktisch gelaufen

Für den vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel war sein 100. GP für Red Bull schon nach sieben Runden gelaufen: Aufgabe wegen fehlendem Ladedruck. Die Titelverteidigung mit jetzt 77 Punkten Rückstand auf Rosberg ist für Vettel in weite Ferne gerückt.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch