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Schumacher kostet Mercedes alle Chancen

Ross Brawn und Michael Schumacher torpedieren mit ihrer Männerfreundschaft die Titelchancen des Mercedes-Rennstalls. Die Silberpfeile hätten besser auf Nico Rosberg gesetzt.

Gefährliche Liebschaft: Brawn (l.) zieht Schumacher (r.) dem schnelleren Jungstar Rosberg vor.
Gefährliche Liebschaft: Brawn (l.) zieht Schumacher (r.) dem schnelleren Jungstar Rosberg vor.
Keystone

Der letztjährige Weltmeister-Konstrukteur Brawn hat vor dem Europa-Start seine ganze Energie dafür verwendet, das Auto für den kriselnden Rückkehrer Schumacher umzugestalten. Mit einem um fünf Zentimeter verlängerten Radstand fuhr der Deutsche in Barcelona denn auch prompt auf Rang 4, der Abstand zu den Topteams Red Bull und Ferrari wurde aber noch grösser – rund eine Minute fehlte zum siegreichen Red-Bull-Piloten Mark Webber. Schumachers zuvor starker Teamkollege Nico Rosberg, immerhin als WM-Zweiter nach Spanien gereist, kam mit den Neuerungen zudem gar nicht zurecht und verlor als 13. im Titelrennen enorm an Boden.

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