Streit bei Sauber immer absurder

Giedo van der Garde wird zwei Tage vor der Urteilsverkündung von Sauber als tödliche Bedrohung bezeichnet.

Vor Gericht: Van der Garde will seinen Platz im Sauber-Cockpit erstreiten.

Vor Gericht: Van der Garde will seinen Platz im Sauber-Cockpit erstreiten.

Noch immer ist unklar, wer am kommenden Wochenende zum Saisonstart der Formel 1 in Melbourne bei Sauber im Cockpit sitzen wird. Das australische Gericht hat das Urteil zur Klage von Giedo van der Garde auf Mittwoch verschoben. Der 29-jährige Holländer will sich den Stammplatz von Marcus Ericsson oder Felipe Nasr juristisch erstreiten.

Ein Schweizer Schiedsgericht hat in einem erstinstanzlichen Entscheid dem Antrag Van der Gardes stattgegeben, dass die Verantwortlichen des Teams Sauber «alle Handlungen unterlassen müssen, die ihn daran hindern könnten, als einer der beiden nominierten Fahrer bei Sauber an der Formel-1-WM 2015 teilnehmen zu können».

Das Urteil ist rechtlich verbindlich, aber noch nicht rechtskräftig. Aus diesem Grund hat Van der Garde zusätzlich vor einem australischen Gericht in Melbourne seinen Anspruch eingeklagt. Sauber-Anwalt Rodney Garratt steht vor einem scheinbar unlösbaren Problem und behilft sich einer absurden Argumentation.

Garratt verweist auf die mangelnde Vorbereitung des früheren Testpiloten. «Sauber könnte es ihm gar nicht gestatten, ein Rennen zu bestreiten. Es wäre leichtsinnig und gefährlich.» Der Anwalt geht bei seiner Erklärung gar noch einen Schritt weiter. «Das würde in einem unverantwortlichen Risiko münden, welches Körperverletzungen und sogar den Tod mit einschliesst.»

sr

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