Zum Hauptinhalt springen

Theissen: «Ein Einheitsmotor ist für BMW nicht interessant»

Weil der Automobil-Verband (Fia) zukünftig auf Einheitsmotoren setzen will, herrscht vor dem Finale in Brasilien Unzufriedenheit bei den Formel-1-Teams. Auch BMW-Sauber hat nicht die Absicht, die Änderung zu akzeptieren.

Toyota und Ferrari haben in den letzten Tagen mit dem Ausstieg aus der Königsklasse des Automobil-Sports gedroht, sollte die Fia, deren Präsident der umstrittene Max Mosley ist, ab 2010 die neue Regelung einführen. Nun hat sich auch BMW-Sauber mit Nachdruck zu diesem Thema gemeldet. «Ein Einheitsmotor ist für BMW nicht interessant. Wenn wir in der Formel 1 sind, dann sollte auch ein BMW-Motor im Auto stecken», erklärte Motorsportdirektor Mario Theissen unmissverständlich. Zuvor hatte schon Mercedes-Sportchef Norbert Haug die Einführung dieses Einheitsmotors stark kritisiert.

Der Druck auf die Fia wird grösser

Damit wird der Druck der Branchenleader auf die Fia erhöht – nur wenige Tage vor dem letzten Saisonrennen am Sonntag in Sao Paulo. Mosley hat die grundlegenden Änderungen mit dem Faktor «Kostensenkung» propagiert. Und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone weiss nicht, warum die Rennställe dermassen sauer sind und den Rückzug planen wollen. «Wir sparen ihnen so viel Geld. Warum sollte da jemand aussteigen?»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch