Verstappen verhöhnt Renault

Die Franzosen sollen mit ihren Antrieben 1000 PS generieren, der Red-Bull-Fahrer stichelt: «Wir reden lieber in Ergebnissen und nicht in den Medien.»

Mann der klaren Worte: Max Verstappen glaubt nicht an die 1000-PS-Motoren von Renault.

Mann der klaren Worte: Max Verstappen glaubt nicht an die 1000-PS-Motoren von Renault.

(Bild: Keystone)

Früher war nicht alles langsamer: Vor 33 Jahren baute BMW den stärksten Formel-1-Motor je: 1430 PS brachte der 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo im Qualifying (mit über 5,5 bar Ladedruck) hervor. Mittlerweile sind die Hybrid-Motoren der aktuellen Boliden nahe an der 1000er-Grenze. Während Mercedes und Ferrari diese Schallmauer bereits durchbrochen haben sollen – sie reden nicht öffentlich darüber –, hat nun Renault bekannt gegeben, mit den aktuellen Hybrid-Antrieben 1000 PS zu schaffen.

Allerdings relativierte Motorenchef Remi Taffin gegenüber «Auto Motor und Sport»: «Wir können diese Leistung nicht immer abrufen. Es sind nur gewisse Leistungsspitzen in der Qualifikation.» Und: Im Rennen würde Renault mit circa 950 PS fahren, beim Überholen auch einmal mit 970.

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen, der aus der Poleposition ins Rennen geht, stichelte gegenüber Renault auf jeden Fall: «Wenn sie wirklich 1000 PS haben, dann haben sie ein echt schlechtes Auto!» Und: «Wir reden lieber in Ergebnissen und nicht in den Medien.» Pikant: Red Bull setzte 12 Jahre auf Motoren von Renault, ehe das Team seit diesem Jahr mit Honda zusammenarbeitet, weil es mit den Antrieben der Franzosen unzufrieden war.

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