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Vettel fehlt ein Punkt zur Titelverteidigung

Sebastian Vettel gewinnt hoch überlegen den Grand Prix von Singapur. Zur erfolgreichen Titelverteidigung fehlt dem Deutschen noch ein Punkt.

Fuhr der Konkurrenz gleich davon: Sebastian Vettel an der Spitze des Fahrerfeldes.
Fuhr der Konkurrenz gleich davon: Sebastian Vettel an der Spitze des Fahrerfeldes.
Keystone
Nächtliches Ambiente: Die Fahrer während dem Rennen in Singapur.
Nächtliches Ambiente: Die Fahrer während dem Rennen in Singapur.
Keystone
Sauber verliert in der Team-Wertung weiter an Boden: Kamui Kobayashi im Sauber wird 14. (Sergio Perez 10.).
Sauber verliert in der Team-Wertung weiter an Boden: Kamui Kobayashi im Sauber wird 14. (Sergio Perez 10.).
Keystone
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Vettel liess von Beginn weg keine Zweifel aufkommen, wer der aktuelle Chef im Fahrerfeld ist. Nach zehn Runden hatte sein Vorsprung fast zwölf Sekunden betragen, nach halbem Pensum, als das Rennen nach einem Unfall von Michael Schumacher durch den Safety-Car neutralisert worden war, über 22 Sekunden. Der Rekord-Champion war aus unerklärlichen Gründen ins Heck des Sauber-Autos mit Sergio Perez gefahren, hatte abgehoben und sich in der Streckenbegrenzung wiedergefunden. Nach dem (fliegenden) Neustart profitierte Vettel davon, dass zwischen ihm und seinem ersten Verfolger Jenson Button ein Pulk mit überrundeten Fahrern war, die der Engländer erst zu überholen hatte und dadurch entsprechend Zeit einbüsste.

Vettel blieb derart auch auf der zweiten Hälfte der Distanz auf dem Weg zu seinem neunten Grand-Prix-Sieg des Jahres (und dem 19. insgesamt) unbehelligt - obwohl Button gegen Ende den Rückstand stetig zu verkleinern vermochte. Rein rechnerisch kann sich der Deutsche der erfolgreichen Titelverteidigung noch nicht sicher sein. Der nunmehr auch in der Gesamtwertung zweitplatzierte Button liegt indessen 124 Punkte zurück. Vettel braucht also noch einen einzigen Punkt, um zum zweiten Mal in Folge Weltmeister zu werden.

Perez in den Punkten

Nach dem Qualifying, in dem er als Elfter das Finale der besten zehn nur hauchdünn verpasst hatte, war sich Sergio Perez sicher, WM-Punkte zu gewinnen. Der Mexikaner hatte nicht zu viel versprochen. Als Zehnter lieferte er zum dritten Mal ein zählbares Ergebnis ab. In Spanien hatte Perez Platz 9 belegt, in Grossbritannien war er Siebenter geworden.

Kamui Kobayashi (14.) hatte nie eine reelle Möglichkeit, in den Kampf um die punkteberechtigenden Klassierungen einzugreifen. Der Japaner musste zudem wegen Missachtung der blauen Flaggen, welche das Überholen überrundeter Fahrer anzeigen, einmal ohne anzuhalten den Umweg durch die Boxengasse nehmen.

Trotz des Punktgewinns von Perez stand das Sauber-Team am Ende als Verlierer da. Force India, das zwei Wochen zuvor die Zürcher Equipe von Rang 6 in der Konstrukteuren-Wertung verdrängt hatte, baute den Vorsprung auf Sauber dank der Plätze 6 von Paul di Resta und 8 von Adrian Sutil um 11 auf 12 Punkte aus. Sébastien Buemi ging als Zwölfter leer aus.

si/ot

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